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Nordspitzbergen Basecamp - Kajakfahren, Schneeschuhwandern, Wandern & Fotoworkshop
Basecamp Expeditionsreise ab Longyearbyen mit küstennahen Aktivitäten und Zeit für Naturbeobachtung.
Auf dieser Reise mit 8 Tagen/7 Nächten an Bord der MS Ortelius erkunden Sie Nordspitzbergen im Basecamp Format mit kostenlosem Kajakfahren, Schneeschuhwandern und Wanderungen sowie einem Fotoworkshop unter der Mitternachtssonne.
ID: 1830761 in Spitzbergen, Arktis, Svalbard-Archipel ●●●●● 160 Bewertungen
8 Tage / 7 Nächte
Expeditionsschiff m/v Ortelius
Basecamp Konzept mit mehr Zeit an Land
Kostenloses Kajakfahren
Schneeschuhwandern und Wanderungen
Fotoworkshop für Polarflora und Tierwelt
Chancen auf Eisbären, Walrosse und Robben
Nordspitzbergen Basecamp: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Longyearbyen und Einschiffung
Sie kommen in Longyearbyen an, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Vor der Einschiffung bleibt Zeit für einen individuellen Rundgang durch die ehemalige Bergbaustadt. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum bieten einen guten Einstieg in Geschichte und Natur der Region. Obwohl die Siedlung dicht bebaut ist, wurden im Gebiet mehr als hundert Pflanzenarten nachgewiesen, was die Vielfalt der arktischen Vegetation in geschützten Lagen verdeutlicht. Am frühen Abend gehen Sie an Bord der MS Ortelius, und das Schiff fährt hinaus in den Isfjord. Bereits an der Fjordmündung können erste Meeressäuger auftreten, und es besteht die Möglichkeit, Zwergwale zu sichten. Der Abend dient dem Ankommen an Bord und der Orientierung, bevor am nächsten Tag das Aktivprogramm beginnt.
Tag 2: Kongsfjorden, Blomstrandhalvøya und Ny Ålesund
Am ersten Tag des Aktivprogramms wird der Einstieg bewusst schrittweise gestaltet. Blomstrandhalvøya liegt auf der Nordseite des Kongsfjorden und bietet Schutz sowie Spielraum, um bei Wetterwechseln den Plan anzupassen. Hier können erste Wanderungen, Schneeschuhpassagen oder Kajakaktivitäten stattfinden, abhängig von Bedingungen und Gruppeneinteilung. Am Nachmittag besuchen Sie Ny Ålesund, eine der nördlichsten Siedlungen der Erde. Der Ort war früher ein Bergbaudorf, das von der nördlichsten Eisenbahn der Welt bedient wurde, deren Gleise noch sichtbar sind, und ist heute ein Forschungszentrum. In der Nähe befinden sich Brutgebiete von Nonnengänsen, Blässgänsen und Küstenseeschwalben. Wer sich für Polargeschichte interessiert, kann den Ankermast besuchen, den Amundsen und Nobile für ihre Luftschiffe Norge im Jahr 1926 und Italia im Jahr 1928 nutzten. Am Abend fährt das Schiff entlang der Westküste nach Norden und verbringt die Nacht in der geschützten Umgebung des Krossfjorden.
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Tag 3: Nordwesten mit Amsterdamøya und Fair Haven
Neben den geplanten Aktivitäten setzt die MS Ortelius die Reise nach Amsterdamøya fort. Dort besteht die Möglichkeit, an den Überresten einer Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert vorbeizuwandern und die historische Nutzung dieser Küstenregion einzuordnen. Gleichzeitig bietet die Smeerenburgsleta ein offenes Panorama, das sich für ruhige Beobachtung und Fotografie eignet, insbesondere im Licht der Mitternachtssonne. Je nach Bedingungen können hier Wanderungen oder Schneeschuhabschnitte stattfinden, ergänzt durch Kajakfahrten in geschützten Küstenbereichen, sofern Wind und Seegang dies zulassen. Am Nachmittag geht es weiter zu den Inseln rund um Fair Haven, einem Gebiet mit wechselnden Küstenformen und guten Möglichkeiten, die arktische Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. Der Tag bleibt im Basecamp Sinn auf ausgewählte Orte konzentriert, um ausreichend Zeit für Aktivitäten und Fotoworkshop Elemente zu haben, ohne die Tagesplanung zu überfrachten.
Tag 4: Raudfjord, Gletscher, Seevögel und mögliche Eisbären
Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist ein weitläufiger Fjord mit Gletschern und einer abwechslungsreichen Küstenlinie. Hier können Ringelrobben und Bartrobben vorkommen, und die Klippen sowie Uferbereiche beherbergen belebte Seevogelkolonien. Im Vergleich zu anderen Regionen kann die Vegetation in geschützten Bereichen üppiger wirken, was sich auch für die Beobachtung der Polarflora eignet. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Eisbären zu sichten, weshalb die Aktivitäten stets unter Berücksichtigung der Wildtierlage geplant werden. Ziel ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sicheren Outdoor Aktivitäten und der Beobachtung von Wildtieren zu finden. Je nach Bedingungen können Wanderungen, Schneeschuhwanderungen und Kajakfahrten angeboten werden, wobei die Auswahl der Orte und Routen flexibel bleibt.
Tag 5: Liefdefjord und Monaco Gletscher, Texas Bar und Hornbaekpollen
Je nach Wetter und Eisverhältnissen kann die MS Ortelius in den Liefdefjord einfahren und in Sichtweite der etwa fünf Kilometer langen Stirn des Monaco Gletschers kreuzen. Die Gewässer vor der Gletscherfront sind ein bekannter Futterplatz für Tausende Dreizehenmöwen, und die Eisfront gilt als Jagdgebiet für Eisbären, weshalb die Beobachtungslage fortlaufend berücksichtigt wird. Wenn Eisbedingungen eine Fahrt in den Liefdefjord zu Beginn der Saison verhindern, wird eine alternative Route entlang der Westküste Spitzbergens gewählt. In der Nähe von Texas Bar und Hornbaekpollen gibt es zudem Möglichkeiten für Wanderungen, die sich gut in das Basecamp Programm einfügen. Auch Kajakfahren kann, sofern die Bedingungen passen, in geschützten Bereichen angeboten werden. Der Tag verbindet damit Gletscherlandschaft, Vogelbeobachtung und Aktivitäten an Land.
Tag 6: Reservetag für Aktivitäten in Nordspitzbergen
Heute ist als Reservetag für Aktivitäten rund um Nordspitzbergen vorgesehen. Wenn Wetter und Wildtierlage, insbesondere im Hinblick auf Eisbären, es zulassen, wird ein geeigneter Ort ausgewählt, um einen weiteren Tag mit Outdoor Aktivitäten durchzuführen. Das Basecamp Konzept ermöglicht es, diesen Tag flexibel zu nutzen und dort zu bleiben, wo die Bedingungen am besten sind. Je nach Situation können Wanderungen, Schneeschuhwanderungen und Kajakfahrten angeboten werden, ergänzt durch Zeit für Fotografie und den Fotoworkshop. Der Tag dient zugleich dazu, auf mögliche Verzögerungen durch Wetter oder Eis an den Vortagen zu reagieren, ohne dass das Aktivprogramm insgesamt an Struktur verliert. Damit bleibt die Planung realistisch und sicherheitsorientiert, während weiterhin der Schwerpunkt auf küstennahen Erlebnissen liegt.
Tag 7: Forlandsundet oder St Johns Fjord, alternativ Alkhornet
Der Forlandsundet liegt zwischen der Hauptinsel Spitzbergen und dem schmalen Prins Karls Forland und ist für seine Landschaft und Tierwelt bekannt. Walrosse können hier vorkommen, und in der Nähe von Fuglehuken lassen sich Seevögel beobachten. Auch bei Sarstangen und Poolepynten können Walrossgruppen angetroffen werden. Alternativ kann die MS Ortelius in den St Johns Fjord fahren oder nach Süden zur Mündung des Isfjords, um bei Alkhornet anzulanden. Die Klippen sind wichtige Brutplätze für Seevögel, Polarfüchse suchen am Fuß der Felsen nach heruntergefallenen Eiern und Küken, und Rentiere grasen in der kargen Vegetation. Welche Variante umgesetzt wird, hängt von Bedingungen und der Expeditionsplanung ab. Später in der Nacht erreicht das Schiff wieder Longyearbyen.
Tag 8: Ausschiffung in Longyearbyen
Die Reise endet in Longyearbyen. Nach dem Frühstück an Bord erfolgt die Ausschiffung. Anschließend setzen Sie Ihre individuelle Weiterreise fort.
Inklusive Nordspitzbergen Basecamp
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Mi. 23.06.2027 - Mi. 30.06.2027
8 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
8 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
ab €4350,-
ab €4350,-
Deck: 3 12m² Vierfachbelegung Doppel Bullauge
ab €6050,-
Deck: 3 & 4 11m² Doppelbett Doppel Bullauge
ab €6550,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €7000,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €7900,-
Deck: 5 18m² Doppelbett Standard Fenster
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.





















































































































