Fachberater für Arktis- und Antarktisreisen
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Antarktis & Subantarktische Inseln

Deutscher Reiseveranstalter mit Fokus auf Polarregionen
Planung inkl. Anreise & Vorprogramm
Nur Reedereien mit IAATO-Mitgliedschaft

Südliche Shetlandinseln & Antarktische Halbinsel

Kurzrouten 10–12 Tage

Klassische Antarktisroute mit zahlreichen Anlandungen, Pinguinkolonien, Gletschern und spektakulären Zodiacfahrten.

 

Südgeorgien & Antarktische Halbinsel

Kombinationsrouten 18–23 Tage

Artenreiche Routen mit großen Königspinguin-Kolonien auf Südgeorgien und Expeditionstagen an der Antarktischen Halbinsel.

 

Extreme Routen: Weddellmeer & Rossmeer

Langexpeditionen 20–30+ Tage

Intensive Premiumexpeditionen zu gewaltigen Tafeleisbergen, Kaiserpinguinen und historischen Entdecker-Routen.

 

Die subantarktischen Inseln Neuseelands

Spezialrouten 8–15 Tage

Expeditionen zu den Auckland-, Campbell- und Antipodes-Inseln mit zahlreichen Vogelarten, See­löwen­kolonien und Natur­reservaten.

 

Antarktis Reisen: Kreuzfahrt Richtung Südpol Expedition in unberührte Natur

Antarktis Reisen: Expeditionen in die letzte Wildnis

Eine Antarktis Expedition ist eine Reise in eine der entlegensten Regionen der Erde. Gewaltige Gletscher, weite Eislandschaften und intensive Tierbegegnungen prägen den siebten Kontinent. Begleitet von erfahrenen Expeditionsteams erleben Sie eine anspruchsvolle Reise, bestimmt von Wetter, Eis und Natur. Als spezialisierter deutscher Reiseveranstalter für Polarregionen überblicken wir mehrere hundert Expeditionstermine pro Jahr nach Route, Schiff, Konzept und Kabinenkategorie. In der Antarktis berücksichtigen wir ausschließlich Reedereien mit Mitgliedschaft bei IAATO und verbindlichen Standards zu Sicherheit sowie Umwelt- und Naturschutz. Wir übernehmen die vollständige Planung inklusive Anreise und beraten unabhängig zu Reedereien, Schiffen und Routen.

 

Beste Reisezeit für Ihre Antarktis Expedition

Die Saison für Antarktis Expeditionen reicht von November bis März und entspricht dem Sommer der Südhalbkugel. Die folgende Infografik bildet die Jahreszeiten der Südhalbkugel ab. In diesen Monaten liegen die Temperaturen meist zwischen 0 und 10 Grad, mit teils deutlichen Schwankungen. Lichtverhältnisse und Atmosphäre verändern sich im Verlauf der Saison von langen Tagen mit Mitternachtssonne bis zu klaren Spätsommerabenden. Die Tierwelt bestimmt den Rhythmus der Reise. Im Frühsommer dominieren weite Eisflächen, während Pinguine, Robben und Seevögel in die Brutzeit starten. Ab Dezember schlüpfen Pinguinküken, auch Seebären und andere Robbenarten ziehen Nachwuchs auf. Im Hoch und Spätsommer nehmen Begegnungen mit Walen deutlich zu, darunter Buckelwale, Zwergwale und Orcas, während das Meereis weiter zurückgeht und südlichere Regionen erreichbar werden.

Antarktis beste Reisezeit

Wichtige Fragen zu Ihrer Expedition in die Antarktis

Route, Schiff, Kabine, Saison, Sicherheitsstandards und Anreise unterscheiden sich je nach Region deutlich.
Wir unterstützen Sie bei den zentralen Entscheidungsfaktoren für eine strukturierte und sichere Expeditionsplanung.

Was unterscheidet Königspinguin und Kaiserpinguin optisch?

Kaiserpinguine sind deutlich größer und kräftiger gebaut mit hellem gelb am Hals (weiter Kragen). Königspinguine wirken schlanker, etwas kleiner und zeigen ein intensiveres Orange am Hals (enger Kragen).

Wann brüten die Pinguine in der Antarktis?

Die meisten Arten brüten im Sommer zwischen November und Januar an den eisfreien Küsten und Inseln u.a. auf Südgeorgien. Ab Dezember sind erste Küken zu sehen, im Januar häufig größere Jungtiere.

Unterschied Start Südamerika oder Neuseeland?

Ab Südamerika führen die meisten Routen zur Antarktischen Halbinsel mit kürzerer Gesamtdauer und günstigen Konditionen. Ab Neuseeland geht es ins Rossmeer, Reisezeit deutlich länger, da abgelegener und seltener bereist.

Gibt es gesundheitliche Anforderungen?

Erforderlich ist ausreichende Mobilität für Ein und Ausstieg in Zodiacs sowie sicheres Gehen auf unebenem Untergrund. Schwerwiegende oder instabile Vorerkrankungen können ausgeschlossen werden.

Welche Versicherungen sind erforderlich?

Bei den meisten Reedereien voraus­gesetzt ist eine Auslands­kranken­versicherung inklusive medizinischer Evakuierung mit Abdeckung Antarktis. Zusätzlich empfohlen sind übliche Reise­versicherungen.

Gibt es heute noch Schlittenhunde in der Antarktis?

Nein. Schlittenhunde wurden auf Grundlage des Umweltschutzprotokolls zum Antarktis Vertrag bis 1994 vollständig aus der Antarktis entfernt. Seitdem sind Hunde und nicht heimische Arten auf dem Kontinent verboten.

 

Aktuelle Verfügbarkeiten und Preisentwicklungen für Antarktis Expeditionen

Unsere Übersicht zeigt aktuelle Verfügbarkeiten und marktübliche Preisentwicklungen für Antarktis Expeditionen. Berücksichtigt werden reguläre Tarife, saisonale Anpassungen sowie ausgewählte Sonderkonditionen der Reedereien. Die Darstellung dient einer transparenten Einordnung von Preis und Leistung und unterstützt eine fundierte Entscheidungsgrundlage.

Expedition Antarktis: Reise in eine extreme Naturregion

Eine Antarktis Expedition führt in eine der abgelegensten Regionen der Erde. Weite Eislandschaften, gewaltige Gletscher und eine klare, reduzierte Landschaft prägen das Bild. Je nach Route begegnen Sie verschiedenen Seevogelarten, Pinguinen, Robben und mit etwas Glück auch Walen. Anlandungen unterliegen strengen Regularien. Maximal 100 Gäste dürfen gleichzeitig an Land, der Transfer erfolgt in kleinen Gruppen per Zodiac mit meist 6 bis 10 Personen. Dies ermöglicht strukturierte und kontrollierte Landgänge in sensiblen Gebieten. Art und Intensität der Tierbeobachtungen hängen stark vom Reisezeitpunkt ab. Während der Brutzeit sind Pinguinkolonien besonders aktiv, später im Sommer nehmen Walsichtungen häufig zu. Auch Lichtverhältnisse und Eisbedingungen verändern sich im Saisonverlauf deutlich.

Die Anreise zur Antarktis Expedition

Die meisten Expeditionsreisen starten in Ushuaia in Argentinien, vereinzelt auch in Punta Arenas oder Montevideo. Die Anreise aus Europa erfordert in der Regel ein bis zwei Reisetage mit Umstiegen. Aufgrund möglicher Flugverschiebungen ist ein zeitlicher Puffer vor Einschiffung dringend zu empfehlen. Alternativ beginnen ausgewählte Expeditionen in Neuseeland und führen ins Rossmeer. Diese Routen sind deutlich länger, logistischer anspruchsvoller und werden nur von wenigen Schiffen pro Saison durchgeführt.

Expedition zum geografischen Südpol

Reisen in Richtung des geografischen Südpol unterscheiden sich grundlegend von klassischen Expeditionskreuzfahrten. Sie erfolgen per Spezialflug ab Punta Arenas zu einer Forschungsstation im Inneren des Kontinents. Von dort aus geht es weiter mit geeigneten Flugzeugen oder im Rahmen organisierter Überlandexpeditionen. Der geografische Südpol liegt auf 90 Grad Süd im Hochplateau der Antarktis. Extreme Temperaturen, große Höhenlage und vollständige Isolation machen diese Reisen zu anspruchsvollen Unternehmungen, die sorgfältige Vorbereitung und medizinische Eignung voraussetzen.

Drake-Passage - Stürmisch unterwegs

Schroff und doch unumgänglich: die Drake-Passage, die Meeresstraße zwischen der Südspitze Südamerikas und den Antarktischen Halbinseln. Die meisten Expedition in die Antarktis müssen hier durch. Doch hält die Drake-Passage was Sie verspricht - ein schroffes Meer und rauer Wellengang? Die Erfahrung zeigt: Es ist Glückssache, denn es kann durchaus sein, dass Sie hier sehr hohe Wellen von bis zu 10 Metern erwarten, aber es können auch traumhafte Bedingungen herrschen mit spiegelglatter See. Seien Sie sich gewiss, die Crew an Bord hat diese Passage schon sehr oft überquert, kennt die besten Tipps und Tricks und wird Ihnen zur Seite stehen, sollte der Wellengang doch mal etwas rauer werden. Es dauert anderthalb bis zu zwei Seetagen, bis Sie die Antarktischen Halbinseln erreicht haben und Sie von der Schönheit der Polarwelt begrüßt werden - spätestens dann ist jede Seekrankheit vergessen. Expedition Antarktis: Mit der richtigen Einstellung und einer großen Portion Vorfreude wagen Sie diese Herausforderung und werden von der wohl schönsten und atemberaubendsten Natur belohnt.

Antarktische Halbinsel und Rossmeer

Die Antarktische Halbinsel ist der am häufigsten bereiste Teil des Kontinents. Sie reicht rund 1.300 Kilometer Richtung Südamerika und ist vergleichsweise gut erreichbar. Im Verlauf des Sommers öffnen sich zunehmend eisfreie Küstenabschnitte und Inseln. Typisch sind stark vergletscherte Gebirge, enge Buchten und eine hohe Dichte an Pinguinen, Robben, Walen und Seevögeln.

Das Rossmeer liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Kontinents und zählt zu den abgelegensten Meeresregionen der Erde. Die Anreise erfolgt meist ab Neuseeland und erfordert deutlich längere Expeditionen. Charakteristisch sind ausgedehnte Schelfeisgebiete, große Pinguinkolonien (u.a. Kaiserpinguine), Robbenarten sowie regelmäßig auftretende Wale. Aufgrund der Isolation und der anspruchsvollen Eisverhältnisse wird das Rossmeer nur von wenigen Schiffen pro Saison erreicht.

Antarktis Expeditionen zu den Südlichen Shetlandinseln

Die Südlichen Shetlandinseln liegen nördlich der Antarktischen Halbinsel und zählen zu den am häufigsten angelaufenen Regionen einer Antarktis Expedition. Sie verbinden vergleichsweise gute Erreichbarkeit mit typischen antarktischen Landschaften aus Gletschern, Vulkanformationen und zerklüfteten Küsten. Die Inselgruppe bietet eine hohe Dichte an Pinguinkolonien, Robben und Seevögeln. Zudem finden sich hier historische Relikte früher Walfangstationen sowie aktive Forschungsstationen. Naturkundliche Beobachtungen und polare Geschichte treffen in dieser Region unmittelbar aufeinander.

Expedition zu den Falklandinseln

Die Falklandinseln liegen im Südatlantik östlich von Südamerika und bestehen aus rund 200 Inseln. Weite Graslandschaften, zerklüftete Küsten und offene Strände prägen das Bild. Die Region ist bekannt für ihre große Artenvielfalt und gut zugängliche Tierkolonien. Zu beobachten sind unter anderem Königspinguine, Magellanpinguine, Seeelefanten, Seelöwen sowie verschiedene Albatrosarten und Kormorane. Neben der Natur spielt auch die jüngere Geschichte eine Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit dem Konflikt von 1982. Die Falklandinseln verbinden Tierbeobachtung und kulturellen Kontext auf engem Raum.

Südgeorgien

Südgeorgien liegt im Südatlantik östlich der Falklandinseln und ist ausschließlich per Expeditionsschiff erreichbar. Die gebirgige Insel ist geprägt von Gletschern, tief eingeschnittenen Buchten und subantarktischer Vegetation. Sie gilt als eine der tierreichsten Regionen des Südatlantiks. Berühmt ist Südgeorgien für große Kolonien von Königspinguinen sowie zahlreiche Seevögel, Robben und regelmäßig auftretende Wale. Historische Walfangstationen und die Grabstätte von Sir Ernest Shackleton geben Einblick in die Polargeschichte. Tierbeobachtungen sind über weite Teile der Saison hinweg möglich.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz während der Antarktis Kreuzfahrt

Antarktis Expeditionen unterliegen klaren internationalen Regelwerken. Viele Reedereien sind Mitglied der IAATO, die verbindliche Richtlinien für sichere und umweltverträgliche Reisen festlegt. Dazu gehören unter anderem eine Begrenzung der Schiffsgröße auf maximal 500 Passagiere (um Anlanden zu dürfen) sowie die Regel, dass höchstens 100 Gäste gleichzeitig an Land gehen dürfen. Auch Routen und Anlandungen werden koordiniert, um gleichzeitige Besuche mehrerer Schiffe in sensiblen Gebieten zu vermeiden. Für Tierbeobachtungen gelten feste Mindestabstände, beispielsweise fünf Meter zu Pinguinen. Begegnungen dürfen Tiere nicht stören oder beeinflussen. An Bord setzen viele moderne Expeditionsschiffe auf Abfallreduktion, Vermeidung von Einwegplastik, eigene Wasseraufbereitungssysteme sowie energieeffizientere Antriebstechnologien. Ziel ist es, Auswirkungen auf das empfindliche Ökosystem der Antarktis so gering wie möglich zu halten.

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