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Weddellmeer - Basecamp
Expeditionsreise ab Ushuaia mit Aktivitäten an Land und auf dem Wasser im Weddellmeer.
Auf dieser Reise mit 13 Tagen/12 Nächten erkunden Sie an Bord der MS Hondius das Weddellmeer und nutzen ein Basecamp Konzept mit Kajakfahren, Schneeschuhwandern, Wanderungen, einem Fotografie Workshop und, wenn die Bedingungen es erlauben, einer Zeltnacht unter dem südpolaren Himmel.
ID: 1830750 in Antarktis, Weddellmeer, Drake-Passage ●●●●● 160 Bewertungen
13 Tage / 12 Nächte
Expeditionsschiff m/v Hondius, m/v Ortelius
Basecamp Konzept mit Kajak und Schneeschuhen
Drake Passage und Antarktische Konvergenz
Weddellmeer mit Tafeleisbergen
Anlandungen in Antarctic Sound und Brown Bluff
Chancen auf Wale, Robben und seltene Seevögel
Weddellmeer - Basecamp: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Ushuaia und Einschiffung
Ihre Reise beginnt in Ushuaia, Argentinien, oft als südlichste Stadt der Welt bezeichnet, an der äußersten Südspitze Südamerikas. Am Nachmittag gehen Sie in diesem kleinen Ferienort auf Feuerland an Bord der MS Hondius. Nach dem Einchecken und dem Bezug Ihrer Kabine bleibt Zeit, an Bord anzukommen und sich mit den Abläufen einer Expeditionsreise vertraut zu machen. Anschließend verlässt das Schiff den Hafen und fährt den restlichen Abend durch den von Bergen gesäumten Beagle Kanal. Die geschützten Gewässer bieten einen ruhigen Start, bevor in den kommenden Tagen die offene See der Drake Passage folgt. Der erste Abend dient vor allem dem Ankommen, während die Landschaft langsam von Hafenansichten zu den breiteren Perspektiven des Kanals übergeht.
Tag 2: Drake Passage, auf den Spuren der Polarforscher
In den nächsten Tagen überqueren Sie die Drake Passage und erleben Bedingungen, die auch die frühen Polarforscher kannten, die diese Regionen als erste kartographierten. Der Tag ist geprägt von kühlen, salzigen Brisen und rollender See, und mit etwas Glück zeigt sich ein Finnwal, der in der Distanz ausbläst. Im Verlauf der Passage nähert sich das Schiff der Antarktischen Konvergenz, der natürlichen Grenze der Antarktis, die entsteht, wenn kaltes Wasser aus dem Süden auf wärmeres subantarktisches Meer trifft. Nach dem Passieren dieser Zone gelangen Sie in die zirkumantarktische Auftriebszone, in der sich die Produktivität des Meeres deutlich verändert. Damit wandelt sich nicht nur die Meeresfauna, sondern auch die Vogelwelt, und Beobachtungen vom Deck aus werden zu einem festen Bestandteil des Tagesablaufs.
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Tag 3: Drake Passage, Seevögel und Übergang in antarktische Gewässer
Die Überfahrt setzt sich fort, und der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Beobachtung der sich verändernden Tierwelt. In diesen Gewässern können verschiedene Seevogelarten auftreten, darunter Wanderalbatrosse, Graukopfalbatrosse, Graumantel Rußalbatrosse, Kapsturmvögel, Silbersturmvögel, Blausturmvögel und Antarktiksturmvögel. Viele dieser Arten begleiten das Schiff über längere Strecken oder gleiten dicht über die Wellen, sodass sich vom Deck aus gute Beobachtungsmöglichkeiten ergeben. Die Bedingungen auf See können wechselhaft sein, und der Tag bleibt in erster Linie ein Transit, zugleich aber mit dem klaren Eindruck, dass Sie in eine andere ökologische Zone eintreten. Gegen Ende dieser Etappe positioniert sich das Schiff so, dass in den folgenden Tagen die Operationen im antarktischen Raum beginnen können, abhängig von Wetter und Eis.
Tag 4: Einfahrt ins Weddellmeer und Beginn des Basecamp Programms
Mit der Einfahrt in das Weddellmeer erreichen Sie ein Gebiet, das für große Tafeleisberge, klare Linien in der Landschaft und auch für historische Bezüge bekannt ist. Ab jetzt steht das Basecamp Konzept im Mittelpunkt, das es dem Expeditionsteam ermöglicht, die Tagesaktivitäten flexibel an die örtlichen Bedingungen anzupassen. Je nach Wetter, Wind und Eis werden Möglichkeiten für Kajakfahren, Schneeschuhwandern und Wanderungen genutzt, ergänzt durch Zeiten für Beobachtung und Orientierung. Das Weddellmeer gilt als ein guter Ort, um Wale, Robben und seltenere Seevögel zu sehen, weshalb die Planung auch auf Sichtungen reagiert. Je nach Eisverhältnissen kann der Einstieg in die Aktivitäten in Bereichen wie dem Antarctic Sound erfolgen, der wegen der häufigen Tafeleisberge auch als Eisbergallee bezeichnet wird.
Tag 5: Weddellmeer, mögliche Anlandung am Brown Bluff
Die Expeditionstage setzen sich fort, mit einem Programm, das sich an Eis, Wind und Sicht orientiert. Ein möglicher Ort ist Brown Bluff, der durch steile, canyonartige Wände, umgestürzte Felsen und vulkanische Formationen geprägt ist, die häufig von Eis überzogen sind. Anlandungen können hier mit kürzeren Wanderungen kombiniert werden, um die Küstenformen und die geologischen Strukturen aus der Nähe zu betrachten. Im Rahmen des Basecamp Ansatzes können Gruppen zwischen Aktivitäten wechseln, sodass Kajakfahren bei geeigneter See und Schneeschuhwandern bei passenden Schneeverhältnissen angeboten werden kann. Parallel dazu bleibt die Tierbeobachtung Teil des Tages, da Robben und Wale in diesen Regionen auch in der Nähe des Schiffes oder entlang von Eiskanten auftreten können.
Tag 6: Herbert Sound, Naze Halbinsel und Comb Ridge
Ein weiteres mögliches Operationsgebiet ist Herbert Sound. Hier kann der Fokus auf visuell markanten Bereichen wie der Naze Halbinsel und dem Comb Ridge liegen. Der Tag kann Wanderungen einschließen, die auf Aussichtspunkte und Küstenabschnitte ausgerichtet sind, wobei die Sicherheitsanforderungen in antarktischer Umgebung stets berücksichtigt werden. Wie an den anderen Tagen bleibt das Programm anpassungsfähig, und das Schiff kann umpositioniert werden, um die besten lokalen Bedingungen zu nutzen. Beobachtungen von Meeressäugern sind weiterhin möglich, insbesondere entlang von Eiskanten und in ruhigeren Wasserbereichen. Insgesamt ist der Tag als typischer Expeditionstag angelegt, bei dem Aktivitätsmöglichkeiten und die Realität von Wetter und Eis in Balance gebracht werden.
Tag 7: Devil Island mit Aussichtspunkt und saisonalen Küstenmerkmalen
Devil Island ist ein weiterer möglicher Zielpunkt. Die Insel bietet einen Aussichtspunkt für Teilnehmer, die bereit sind, zu Fuß bis auf den Hügelgipfel zu gehen. Von oben lassen sich die umliegenden Eisverhältnisse und die Struktur der Küste gut überblicken, was auch für die Einschätzung der Bedingungen hilfreich sein kann. Zeitweise bildet schmelzendes Eis einen Wasserfall, der von den Klippen nahe Cape Well met herabstürzt und die saisonale Dynamik der Region sichtbar macht. Je nach Wind und Seegang kann der Tag erneut eine Kombination aus Wanderungen und weiteren Basecamp Aktivitäten ermöglichen, etwa Kajakfahren in geschützten Bereichen oder Schneeschuhwandern auf geeignetem Untergrund. Währenddessen wird weiterhin nach Robben und Walen Ausschau gehalten, da das Weddellmeer häufig gute Voraussetzungen für Sichtungen bietet.
Tag 8: Erebus und Terrorgolf, Suche nach geeigneten Aktivitätsmöglichkeiten
Die Operationen können sich in Richtung Erebus und Terrorgolf verlagern. In diesem Gebiet wird nach neuen Möglichkeiten für Aktivitäten und geeigneten Anlandestellen gesucht, um die Vielfalt der Region zu nutzen. Ein Besuch von Vega Island ist möglich, um die antarktische Wildnis in besonders abgelegenen Bereichen zu erleben. Das Basecamp Format ist hier hilfreich, da es schnelle Anpassungen an Eisbedingungen erlaubt und die Auswahl zwischen Kajakfahren, Wanderungen und Schneeschuhwandern je nach Machbarkeit unterstützt. Der Tag bleibt auf das aktive Erleben der Landschaft ausgerichtet, ergänzt durch fortlaufende Beobachtung von Eisformen und Tierwelt. Historische Zusammenhänge können an Bord thematisiert werden, da mehrere Bereiche des Weddellmeeres mit früher Antarktisforschung verbunden sind.
Tag 9: Basecamp Tag mit Fotografie Workshop und optionalem Camping
Ein weiterer Tag im Weddellmeer bietet Raum, das Basecamp Konzept erneut auszuschöpfen und die Aktivitäten nach den besten verfügbaren Bedingungen zu planen. Kajakfahren kann in geschützten Gewässern stattfinden, während Schneeschuhwandern und Wanderungen auf geeignetem Terrain angeboten werden. Bestandteil des Programms ist ein Fotografie Workshop, der dabei unterstützt, mit Licht, Eisstrukturen und Tierbeobachtungen sowohl vom Schiff als auch an Land umzugehen. Wie an den Vortagen kann das Schiff seine Position anpassen, um sichere Anlandungen zu ermöglichen und Zeit in Bereichen mit guten Beobachtungschancen zu verbringen. Wenn Wetter und Sicherheit es erlauben, kann zudem die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, unter dem südpolaren Himmel zu zelten. Ob dies umgesetzt wird, hängt von den lokalen Bedingungen ab.
Tag 10: Letzte Tage im Weddellmeer und Vorbereitung der Rückfahrt
Der letzte geplante Tag im Weddellmeer setzt die Anlandungen und Aktivitäten fort, soweit die Bedingungen dies zulassen, während gleichzeitig die Rückfahrt nach Norden vorbereitet wird. Das Expeditionsteam wägt die verbleibenden Möglichkeiten für Kajakfahren, Schneeschuhwandern und Wanderungen gegen die Notwendigkeit ab, das Schiff für die Drake Passage zu positionieren. Tierbeobachtung bleibt wichtig, da Wale und Robben weiterhin entlang von Eiskanten und in offenen Wasserflächen auftreten können. Der Tag bietet zudem Gelegenheit, die Charakteristik des Weddellmeeres mit seinen großen Tafeleisbergen und den wechselnden Eisverhältnissen noch einmal bewusst wahrzunehmen. Gegen Ende des Tages beginnt der Übergang aus dem Operationsgebiet heraus, und die Route wird auf die Rückpassage ausgerichtet.
Tag 11: Drake Passage nordwärts, Seevögel begleiten die Rückreise
Die Rückreise führt erneut über die Drake Passage. Auch auf dieser Überfahrt ist die Reise nicht einsam, da Seevögel in großer Zahl auftreten, häufig dieselben Arten wie auf dem Weg nach Süden. Beobachtungen vom Deck bleiben lohnend, während das Schiff seinen Kurs nach Norden hält. Der Seegang kann variieren, und der Tag ist als klassischer Seetag strukturiert, mit Routine an Bord und fortlaufendem Ausguck. Viele Eindrücke wirken nun vertrauter, da die Vogelwelt und die Bedingungen die beiden Passagen miteinander verbinden. Der Tag dient zugleich der Erholung nach den aktiven Tagen im Weddellmeer.
Tag 12: Drake Passage, Transit Richtung Südamerika
Die Nordpassage setzt sich fort. Seevögel bleiben präsent, und die Fahrt wird von den Wetterlagen des Südlichen Ozeans bestimmt. Der Tag ist in erster Linie ein Transit, der Zeit bietet, die Reise Revue passieren zu lassen und sich auf die Ankunft vorzubereiten. Je nach Bedingungen sind weiterhin Sichtungen von Meeressäugern möglich, auch wenn der Schwerpunkt auf der sicheren und planmäßigen Überfahrt liegt. An Bord werden üblicherweise Informationen zu den Abläufen der Ausschiffung und zu den Zeiten am nächsten Tag gegeben. Damit schließt sich der Kreis zwischen Expeditionsphase und Rückkehr in die Infrastruktur Südamerikas.
Tag 13: Rückkehr nach Ushuaia und Ausschiffung
Sie erreichen Ushuaia. Die Reise endet nach dem Frühstück an Bord mit der Ausschiffung. Anschließend setzen Sie Ihre individuelle Weiterreise fort und nehmen die Erfahrungen aus dem Weddellmeer und den Expeditionstagen in antarktischen Gewässern mit.
Inklusive Weddellmeer - Basecamp
- Vorgeplanter Gruppentransfer vom Schiff zum Flughafen in Ushuaia (direkt nach der Ausschiffung)
- Gepäcktransport vom Abholort zum Schiff am Tag der Einschiffung in Ushuaia
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Sa. 05.12.2026 - Do. 17.12.2026
13 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
13 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
ab €9600,-
ab €9600,-
Deck: 3 15m² Geteilte Belegung (max. 4) Doppel Bullauge
ab €11800,-
Deck: 3 13m² Doppelbett Doppel Bullauge
ab €12400,-
Deck: 4 12m² Doppelbett Standard Fenster
ab €13550,-
Deck: 6 19m² Doppelbett Panorama Fenster
ab €14200,-
Deck: 6 21m² Doppelbett Panorama Fenster
Di. 15.02.2028 - So. 27.02.2028
13 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
13 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
ab €11500,-
ab €11500,-
Deck: 3 12m² Vierfachbelegung Doppel Bullauge
ab €14100,-
Deck: 3 & 4 11m² Doppelbett Doppel Bullauge
ab €14750,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €16300,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €17100,-
Deck: 5 18m² Doppelbett Standard Fenster
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.


















































































































