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Vier arktische Inseln - Expedition ins ewige Eis
Expeditionsroute von Svalbard bis Island mit Jan Mayen und Ostgrönland im Mittelpunkt.
Zodiacfahrten, geführte Landgänge und Vorträge prägen eine flexible Arktisreise durch Fjorde, Tundra und entlegene Siedlungen.
ID: 1830801 in Grönland, Island, Arktis, Jan Mayen, Ostgrönland, Svalbard-Archipel ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Svalbard Tierwelt
Ny Ålesund Forschung
Jan Mayen Vulkaninsel
Scoresbysund Fjordsystem
Ittoqqortoormiit Kultur
Blosseville Küste
Vier arktische Inseln: Der Reiseablauf
Tag 1: Einschiffung in Longyearbyen
Die Reiseleistung beginnt mit dem Abendessen. In Longyearbyen, der nördlichsten Stadt der Erde, prägen klare Polarluft, markante Bergkulissen und der Hinweis auf Eisbären die Ankunft. Im Hafen liegt das Expeditionsschiff bereit, und mit dem Ablegen bleibt die letzte Infrastruktur der Zivilisation hinter Ihnen, während der Kurs in die arktische Wildnis führt.
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Tag 2: Kongsfjorden und Ny Ålesund
Während der arktischen Nacht gleitet das Schiff an Prins Karls Forland vorbei in den Kongsfjorden, dessen Gletscherfronten und die Three Crowns Berge den Horizont bestimmen. In Ny Ålesund, der nördlichsten Siedlung der Erde, stehen Forschungsstationen und die Geschichte der Polarexpeditionen im Mittelpunkt. Die Kombination aus Wissenschaft, arktischer Landschaft und ersten Naturbeobachtungen bildet einen ruhigen Auftakt für die Expedition in Nordwestspitzbergen.
Tag 3: Expedition Nordwestspitzbergen
Nordwestspitzbergen ist seit 1973 Nationalpark und bewahrt Spuren früher Entdeckungsfahrten und des Walfangs. Orte wie Smeerenburg mit Relikten wie Tranöfen und Gräbern junger Seeleute erzählen von einer rauen Vergangenheit, die heute unter strengen Schutz gestellt ist. In der wiedererstarkten Wildnis gedeihen arktische Blüten, Seevögel nutzen die Küsten, und mit guten Chancen werden Walrosse gesichtet; auch Eisbären gehören zu den typischen Arten dieser Region, abhängig von Eis und Wetter.
Tag 4: Expedition Südsvalbard
Im Süden Svalbards führen Bellsund und Hornsund in grünere, etwas mildere Fjorde, die von atlantischen Strömungen geprägt sind. Fruchtbare Täler bieten Lebensraum für Rentiere und Polarfuchs, während brütende Seevögel an den Hängen sitzen und Eisberge aus nahen Gletschern driften. Je nach Bedingungen können Vogelklippen wie am Alkhjornet sowie historische Plätze wie Calypsobyen und Bamsebu in den Tagesverlauf eingebunden werden, wodurch Natur und Kulturgeschichte eng zusammenkommen.
Tag 5 bis 6: Auf See Richtung Jan Mayen
Nach dem Abschied von Svalbard setzt die Passage südwestwärts über die Grönlandsee an. Kalte Strömungen aus dem Arktischen Ozean treffen auf Ausläufer des Golfstroms und schaffen Zonen hoher biologischer Produktivität, in denen Seevögel häufig die Reise begleiten. An Bord strukturieren Vorträge das Verständnis für Geografie, Eis und Tierwelt, während die Tage bewusst Raum für Beobachtungen, Austausch und Erholung lassen, bevor die nächste Insel in Sicht kommt.
Tag 7: Jan Mayen
Jan Mayen liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken und ist durch seinen vulkanischen Ursprung überall erkennbar. Der Beerenberg, der nördlichste aktive Vulkan der Erde, prägt die Silhouette, während Schlackenkegel und erkaltete Lavaströme die Küsten formen. Auf der kargen Tundra halten sich robuste Pflanzen, und an den Klippen drängen Seevögel wie Eissturmvögel, Dreizehenmöwen und Möwen. Die Insel ist nur von wenigen Menschen bewohnt, vor allem Wissenschaftlern und norwegischen Militärangehörigen.
Tag 8: Auf See Richtung Scoresbysund
Von Jan Mayen aus führt die Route weiter nach Ostgrönland, wo das Meereis zu den beständigsten der Arktis zählt. Selbst im Hochsommer kann die Küste zeitweise eisgebunden sein, was geeignete Lebensräume für eisliebende Arten schafft. Mit etwas Glück lassen sich unterwegs Eindrücke dieser weiten Eislandschaft gewinnen, während sich das Expeditionsteam fortlaufend an Wetter und Eis anpasst, um den Zugang zum Scoresbysund vorzubereiten.
Tag 9: Ittoqqortoormiit
Ittoqqortoormiit ist die einzige Siedlung in dieser Region und zählt zu den abgelegensten Gemeinschaften der Welt. Seit der Gründung im Jahr 1925 hat sich ein Alltag erhalten, der stark von Subsistenzjagd und seltenen Versorgungslieferungen geprägt ist. Ein Besuch ermöglicht Einblicke in eine ausgeprägte Gemeinschaft und traditionelle Kultur, ergänzt durch ein Museum und eine Kirche; gelegentlich begrüßen Einheimische Gäste in farbenfroher Tracht. Der Ort bietet damit einen klaren kulturellen Kontrast zur zuvor dominierenden Eis und Fjordlandschaft.
Tag 10: Expedition im Scoresbysund
Im größten Fjordsystem der Erde verzweigen sich Wasserwege, Inseln und Schären zu einem weiten Labyrinth, in dem Gletscher, Tundra und steil aufragende Berge dicht nebeneinanderliegen. Welche Anlandeplätze und Fahrtrouten möglich sind, entscheidet sich situativ nach Wind, See und Eis. Optionen reichen von den Bjørne Inseln, deren Felsnetz gewaltige Eisberge einfängt, bis zu den Basaltformationen am Kap Brewster sowie zu Spuren verlassener europäischer und inuitischer Siedlungen. Zodiacfahrten und Landgänge werden so geplant, dass Naturbeobachtung und Landschaftserlebnis im sicheren Rahmen zusammenpassen.
Tag 11: Blosseville Küste
Südwärts entlang der Blosseville Küste zeigt sich eine raue, durch vulkanische Aktivität vor rund 50 Millionen Jahren geformte Region. Der Abschnitt wurde von Ejnar Mikkelsen vermessen und ist seit langem Teil der Navigationsrouten der Inuit. Wenn die Bedingungen es zulassen, kann eine Anlandung in dieser heute unbewohnten Landschaft erfolgen, deren Reiz in ihrer kargen Geologie und der offenen Küstenlinie liegt.
Tag 12: Seetag nach Reykjavik
Auf der letzten Passage bleibt Zeit, Eindrücke zu ordnen und Fragen aus den zurückliegenden Tagen zu vertiefen. Das Expeditionsteam setzt mit abschließenden Vorträgen fachliche Akzente, und eine Reisedokumentation als Bildrückblick hilft, Stationen und Beobachtungen im Zusammenhang zu sehen. Der Seetag bildet einen ruhigen Übergang von den abgelegenen Küsten Grönlands zurück in die belebtere Welt Islands.
Tag 13: Ausschiffung in Reykjavik
Reykjavik empfängt Sie mit urbaner Atmosphäre, markanten Bauwerken wie der Hallgrímskirkja und einem klaren nordischen Profil aus Museen, Küche und Alltag. Nach dem Frühstück endet die Reiseleistung. Mit der Ausschiffung kehren Sie an Land zurück und nehmen die Erinnerung an Inseln, Eis und Fjorde des Nordatlantiks mit.
Besonderheiten:
Der Reiseverlauf hat Expeditionscharakter und wird fortlaufend an Wetter, Wind, See und Eis angepasst. Landgänge und Zodiacfahrten finden nur statt, wenn die lokalen Bedingungen es erlauben; die Auswahl der Orte im Scoresbysund ist ausdrücklich variabel. Tierbeobachtungen sind naturbedingt nicht garantiert und hängen von Saison, Sicht und Eislage ab. In Ittoqqortoormiit stehen respektvolles Verhalten und Rücksicht auf die lokale Gemeinschaft im Vordergrund.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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