57.628107264
3.5709125
327
Süd-Spitzbergen - Bäreninsel - Norwegen
Von Longyearbyen über Hornsund und die abgelegene Bäreninsel bis nach Tromsø.
Auf dieser Reise mit 6 Tagen/5 Nächten fahren Sie mit der MS Plancius von Spitzbergen nach Nordnorwegen, besuchen Hornsund und die Bäreninsel und haben unterwegs sehr gute Nordlichtchancen, sobald es wieder dunkel wird.
ID: 1830749 in Norwegen, Spitzbergen, Arktis, Bäreninsel, Svalbard-Archipel ●●●●● 160 Bewertungen
6 Tage / 5 Nächte
Expeditionsschiff m/v Hondius, m/v Ortelius, m/v Plancius
Hornsund mit Fjorden und Gletschern
Bäreninsel mit Felswänden und Anlandung
Robben und Walbeobachtung
Chance auf Eisbären
Sehr gute Nordlichtchancen
Süd Spitzbergen Bäreninsel Norwegen: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Longyearbyen und Einschiffung
Sie kommen in Longyearbyen an, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Vor der Einschiffung bleibt Zeit, die ehemalige Bergbaustadt auf eigene Faust zu erkunden. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum bieten dabei einen guten Einblick in Geschichte und Natur der Region. Auch die Umgebung ist bemerkenswert, denn obwohl die Landschaft kahl wirkt, wurden hier mehr als hundert Pflanzenarten gezählt. Am frühen Abend verlässt die MS Plancius den Isfjord und nimmt Kurs auf die südlicheren Gewässer Spitzbergens. Bereits während dieser ersten Fahrtstrecke sind Beobachtungen möglich, und mit etwas Glück zeigt sich der erste Zwergwal der Reise. Der Abend an Bord dient dem Ankommen und dem Einstieg in den Ablauf einer Expeditionsfahrt.
Tag 2: Hornsund mit Seitenfjorden, Gletschern und Küstenformen
Der Tag beginnt mit einer ruhigen Fahrt durch die Seitenfjorde des Hornsundgebiets im Süden Spitzbergens. Die Kulisse wird von hoch aufragenden Berggipfeln bestimmt, darunter der Hornsundtind mit bis zu 1.431 Metern. Auch der Gipfel des Bautaen verdeutlicht die Namensgebung Spitzbergens durch frühe holländische Entdecker, die die spitzen Berge als prägendes Merkmal wahrnahmen. In dieser Region befinden sich 14 größere Gletscher, deren Fronten und Ausläufer die Fjordlandschaft strukturieren. Gleichzeitig bestehen Chancen, Robben zu sehen, und auch Eisbären sind in diesem Gebiet möglich, weshalb die Beobachtungslage fortlaufend berücksichtigt wird. Die Vogelfelsen sind zu dieser Jahreszeit meist ruhiger, da viele Arten bereits ausgeflogen sind, abgesehen von einigen Eissturmvögeln im ersten Jahr. Der Tag bleibt dennoch geprägt von Küstenformen, Eis und der Möglichkeit, Meeressäuger in den Fjorden zu beobachten.
Alle Bilder dieses Partners
Tag 3: Bäreninsel mit Felswänden, Perleporten und möglichen Anlandungen
Heute erreichen Sie die Bäreninsel und steuern zunächst das südöstliche Ende an. Dieser Abschnitt ist ein geeigneter Ort, um die hohen Felswände zu betrachten und die Formation Perleporten vom Schiff aus zu sehen. Die Insel liegt isoliert zwischen Spitzbergen und dem norwegischen Festland und ist vor allem durch ihre Küstenkliffs und die maritime Lage geprägt. Weiter nördlich ist in Kvalrossbukta eine Anlandung möglich, bei der Sie die Überreste einer Walfangstation aus dem frühen vorigen Jahrhundert besichtigen können. Alternativ oder ergänzend kann eine Anlandung in einem flachen Tal wie dem Rendalen in Betracht gezogen werden, abhängig von Bedingungen und der Entscheidung des Expeditionsteams. Der Tag ist damit auf die Küstenlandschaft und die historischen Spuren menschlicher Nutzung konzentriert, ergänzt durch fortlaufende Beobachtungen auf See.
Tag 4: Seetag Richtung Norwegen mit Tierbeobachtung und Nordlichtfenster
Auf der Weiterfahrt nach Süden rückt Norwegen näher, und der Tag ist als Seetag mit Schwerpunkt auf Beobachtung angelegt. In den umgebenden Gewässern werden häufig Wale gesichtet, sodass sich auch während der Passage immer wieder Gelegenheiten ergeben können, Tiere vom Deck aus zu beobachten. Die Route und die Geschwindigkeit können dabei, soweit möglich, an Sichtungen angepasst werden, ohne den Charakter der Überfahrt zu verändern. Sobald es wieder Nacht wird, öffnen sich zudem Zeitfenster für die Beobachtung der Aurora Borealis, abhängig von Bewölkung und Aktivität. Der Tagesablauf bleibt insgesamt ruhig und von der offenen See geprägt, mit wechselnden Lichtverhältnissen und Wetterbedingungen, die für diese Breiten typisch sind.
Tag 5: Weiterfahrt nach Tromsø mit Blick auf Meer und Himmel
Auch heute setzt die MS Plancius die Fahrt Richtung Tromsø fort. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Meer, da Walbeobachtungen auf dieser Strecke möglich bleiben und Seevögel das Schiff begleiten können. Mit zunehmender Annäherung an die norwegische Küste verändern sich die Horizonte und die Struktur des Seeraums, während die Reise in den Bereich der nordnorwegischen Gewässer übergeht. Wenn die Dunkelheit zurückkehrt und die Bedingungen passen, besteht erneut die Möglichkeit, nach der Aurora Borealis Ausschau zu halten. Der Tag dient zugleich der Vorbereitung auf die Ankunft, mit Informationen an Bord zu den Abläufen der Ausschiffung und zur Weiterreise. Am Abend verbringen Sie die letzte Nacht an Bord, bevor am nächsten Morgen Tromsø erreicht wird.
Tag 6: Ankunft in Tromsø und Ausschiffung
Sie erreichen Tromsø in Norwegen. Die Reise endet nach dem Frühstück an Bord mit der Ausschiffung. Tromsø gilt seit Jahrhunderten als wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die Arktis, und von hier aus bestehen Flugverbindungen nach Oslo und weiter. Anschließend setzen Sie Ihre individuelle Weiterreise fort.
Inklusive Süd-Spitzbergen - Bäreninsel - Norwegen
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Mo. 07.09.2026 - Sa. 12.09.2026
6 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
6 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
ab €2800,-
ab €2800,-
Deck: 2 12m² Geteilte Belegung (max. 4) Einzel Bullauge
ab €3900,-
Deck: 3 12m² Doppelbett Einzel Bullauge
ab €4250,-
Deck: 4 13m² Doppelbett Standard Fenster
ab €4500,-
Deck: 4 14m² Doppelbett Standard Fenster
ab €5000,-
Deck: 4 & 5 & 6 21m² Doppelbett Standard Fenster
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.





















































































































