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Rundum Spitzbergen - Arktischer Sommer
Segelreise ab Longyearbyen mit Walfanggeschichte, Tundra, Fjorden und Chancen auf Walrosse, Rentiere und Eisbären.
Auf dieser Reise mit 15 Tagen/14 Nächten an Bord der SV Rembrandt van Rijn segeln Sie rund um Spitzbergen, besuchen historische Walfangplätze und erkunden Fjorde und Küstenabschnitte mit Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.
ID: 1830769 in Spitzbergen, Arktis, Diskobucht, Svalbard-Archipel, Barentsinsel, Nordauslandet ●●●●● 160 Bewertungen
15 Tage / 14 Nächte
Segelschiff s/v Rembrandt van Rijn
Segeln rund um Spitzbergen
Historische Walfangstationen und Specköfen
Alkhornet Seevogelklippe mit Polarfüchsen
Hornsund Fjorde und Gletscherfronten
Chancen auf Walrosse, Rentiere, Eisbären und Belugas
Rundum Spitzbergen - Arktischer Sommer: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Longyearbyen und Einschiffung
Sie kommen in Longyearbyen an, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Vor der Einschiffung bleibt Zeit für einen individuellen Rundgang durch die ehemalige Bergbaustadt. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum bieten einen guten Einstieg in Geschichte und Natur der Region. Obwohl die Siedlung dicht bebaut ist, wurden im Gebiet mehr als hundert Pflanzenarten nachgewiesen. Am Nachmittag gehen Sie an Bord der SV Rembrandt van Rijn und fahren hinaus in den Isfjord. Mit etwas Glück zeigt sich bereits auf dieser ersten Etappe ein Zwergwal. Am Abend segeln Sie weiter nach Trygghamna, wo am nächsten Morgen die Überreste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und einer Pomoren Jagdstation aus dem 18. Jahrhundert besichtigt werden können.
Tag 2: Trygghamna, Alkhornet und Küstenwanderung
Von Trygghamna aus wandern Sie nach Alkhornet, einer großen Seevogelklippe. Zu dieser Zeit wählen viele Vögel ihre Brutplätze, sodass die Aktivität an den Felsen gut zu beobachten sein kann. Unterhalb der Klippen bestehen gute Möglichkeiten, Polarfüchse zu sehen, die in diesem Gebiet nach Nahrung suchen. Wenn nicht zu viel Schnee liegt, können zudem Rentiere angetroffen werden, die in der vergleichsweise üppigen Vegetation grasen. Die Wanderung verbindet damit Vogelbeobachtung, die Chance auf Landtiere und das Erleben der Küstenlandschaft in einem Gebiet, das für seine markanten Felsformen bekannt ist. Der Tagesablauf richtet sich nach Bedingungen und Sicht, bleibt jedoch auf die Strecke zwischen Trygghamna und Alkhornet konzentriert. Am Abend kehren Sie zum Schiff zurück und setzen die Reise fort.
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Tag 3: Fuglefjorden, Birgerbukta und Ytre Norskøya mit Walfangspuren
Heute segeln Sie in den Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und die Birgerbukta. Beide Bereiche sind Brutgebiete für große Skuas, und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich auch ein Eisbär in der Nähe aufhält, weshalb die Beobachtungslage berücksichtigt wird. In der Birgerbukta können Tranöfen der Basken aus dem 17. Jahrhundert besichtigt werden, die an die frühe Nutzung dieser Gewässer erinnern. Anschließend ist Ytre Norskøya vorgesehen, eine kleine Insel, die die Holländer über viele Jahre als Aussichtspunkt zur Walbeobachtung nutzten. Hier können Sie den Spuren der Walfänger bis zum Gipfel folgen und dabei an bekannten Vogelfelsen vorbeikommen. An Land befinden sich Überreste mehrerer Specköfen aus dem 17. Jahrhundert. Raubmöwen und Eiderenten brüten zudem zwischen den Gräbern von etwa zweihundert niederländischen Walfängern, was die Verbindung von Naturbeobachtung und Geschichte besonders deutlich macht.
Tag 4: Sorgfjord oder Murchison Bay und Weiterfahrt in Richtung Hinlopenstraße
Heute segeln Sie je nach Bedingungen entweder zum Sorgfjord oder zur Murchison Bay. An der Nordseite der Murchison Bay befindet sich eine ausgedehnte Tundra, in der zahlreiche Rentiere vorkommen können, außerdem liegt dort eine schwedische Forschungsstation. Die Wahl des Zieles hängt von Wetter, Seegang und den Möglichkeiten für sichere Anlandungen ab. Im Anschluss führt die Route weiter in Richtung Hinlopenstraße, die von Eiskappen und markanten Küstenformen geprägt ist. Der Tag ist als Übergangsetappe angelegt, bei der sowohl Landschaft als auch mögliche Tierbeobachtung im Vordergrund stehen. Gleichzeitig wird die Position des Schiffes so gewählt, dass in den folgenden Tagen verschiedene Gebiete im Osten und Norden Spitzbergens erreichbar sind. Die genaue Abfolge bleibt expeditionstypisch flexibel.
Tag 5: Hinlopenstraße und mögliche Anlandungen im Lomfjord
Die Reise setzt sich in der Hinlopenstraße fort. Je nach Bedingungen kann der Lomfjord angesteuert werden, ein Fjord mit hohen Bergen, der sich gut für Wanderungen eignet. Die Tagesplanung richtet sich nach Wind, Eis und Sicht, da diese Faktoren bestimmen, welche Küstenabschnitte erreichbar sind und wie lange Aktivitäten an Land möglich sind. Neben Wanderungen bleibt Zeit, die Landschaftsformen und die Struktur der Küstenlinie zu beobachten, die in dieser Region oft von steilen Hängen und Gletscherresten geprägt ist. Tierbeobachtung ist möglich, auch wenn Sichtungen nicht planbar sind und stark von den lokalen Bedingungen abhängen. Der Tag bleibt im Charakter einer Segel Expedition, bei der Anlandungen genutzt werden, sobald sichere Zeitfenster bestehen. Damit wird die Erkundung der östlicheren Regionen Spitzbergens fortgeführt.
Tag 6: Wilhelmøya, Tundra und Wanderoptionen
Ein mögliches Ziel ist Wilhelmøya, eine Tundralandschaft, in der Eisbären gesichtet werden können. Das Gebiet eignet sich für Küsten und Inlandwanderungen und bietet zudem Möglichkeiten, kleinere Berge zu besteigen, sofern die Bedingungen dies zulassen. Die Tagesgestaltung hängt von Wetter und der Wildtierlage ab, da insbesondere bei Eisbären entsprechende Vorsicht und Anpassungen erforderlich sind. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erleben der Tundra und der offenen Landschaft, die in dieser Region oft weit wirkt und nur spärlich bewachsen ist. Gleichzeitig bleibt Zeit für Beobachtung von Vögeln und möglichen Meeressäugern in den umliegenden Gewässern. Der Tag ist als weiterer Baustein der Umrundung angelegt, bei dem die Route flexibel bleibt und sich an die Gegebenheiten vor Ort anpasst.
Tag 7: Svartknausflya, Polarwüste und Fossilien
Heute kann eine Exkursion nach Svartknausflya stattfinden. Dieses Gebiet wird als karge Polarwüste beschrieben, mit sehr wenig Vegetation, dafür aber mit vielen Fossilien wirbelloser Tiere und Walknochen, die an alten Strandwällen zu finden sind. Der Tag ist damit stärker geologisch geprägt und bietet die Möglichkeit, die Landschaft als Archiv früherer Meeresstände und Lebensräume zu betrachten. Wanderungen in diesem Gelände sind in der Regel weniger durch Höhenmeter als durch Untergrund und Wind geprägt, weshalb die Planung an die Bedingungen angepasst wird. Neben den Fossilien und Knochenfunden bleibt Zeit, die Weite und Struktur der Küstenebenen zu beobachten. Tierbeobachtung ist möglich, steht hier jedoch weniger im Vordergrund als die Landschafts und Geologieerfahrung. Der Tag ergänzt damit die Reise um einen klaren naturkundlichen Schwerpunkt.
Tag 8: Heleysundet, Passage gegen die Strömung
Ein möglicher Abschnitt ist die Passage durch Heleysundet, eine schmale und landschaftlich markante Wasserstraße zwischen Spitzbergen und Barentsøya. Diese Route kann nur gegen die Strömung befahren werden, weshalb Zeitfenster und Navigation eine zentrale Rolle spielen. Der Tag ist daher stark von den Bedingungen bestimmt, sowohl im Hinblick auf Strömung als auch auf Wind und Sicht. Während der Passage bieten sich häufig gute Perspektiven auf Küstenformen und die Struktur der Wasserstraße, die durch ihre Enge und die umliegenden Hänge geprägt ist. Je nach Möglichkeiten können kurze Aktivitäten oder Beobachtungsphasen eingeplant werden, wobei die sichere Durchfahrt Priorität hat. Der Tag zeigt damit einen weiteren Aspekt der Umrundung, bei dem nautische Bedingungen die Tagesgestaltung wesentlich beeinflussen.
Tag 9: Freemansundet, Kapp Lee und Diskobukta
Je nach Bedingungen kann Freemansundet befahren werden. Bei einem Spaziergang am Kapp Lee besteht die Möglichkeit, Rentieren und Walrossen näher zu kommen, wobei die Beobachtung mit angemessener Distanz erfolgt. Zudem kann eine große Kolonie von Dreizehenmöwen besucht werden, die in einem Canyon in Diskobukta nistet. In diesem Gebiet streifen häufig Polarfüchse umher, und auch Eisbären mit Jungen können vorkommen, da sie nach Vögeln suchen, die von den Felsvorsprüngen fallen. Über alte Strandwälle sind zudem subversteinerte Walknochen verstreut, die den geologischen und historischen Kontext ergänzen. Der Tag verbindet damit Tierbeobachtung, eine markante Vogelkolonie und Spuren früherer Meeresnutzung. Die genaue Abfolge hängt von Eis, Wetter und der Wildtierlage ab.
Tag 10: Passage Richtung Süden, Vorbereitung auf Hornsund
Die Umrundung setzt sich fort, und das Schiff richtet den Kurs zunehmend auf südlichere Bereiche Spitzbergens aus. Der Tag ist als Passage angelegt, bei der je nach Bedingungen weitere Küstenabschnitte und Fjorde genutzt werden können, um Anlandungen oder Beobachtungsphasen einzubauen. Gleichzeitig bleibt die Tierbeobachtung Teil des Tages, insbesondere auf See, wo Meeressäuger auftreten können. Die Landschaft verändert sich mit der Annäherung an den Süden, und die Fjordsysteme werden wieder stärker von Gletschern und steileren Bergformen geprägt. An Bord wird die Planung für den Hornsund Abschnitt vorbereitet, da dort Eis, Wind und Sicht die Möglichkeiten stark beeinflussen können. Der Tag dient damit dem Übergang in einen wichtigen Abschnitt der Reise.
Tag 11: Hornsund, Brepollen und Gletscherfronten
Sie segeln in das Labyrinth der Fjorde im Hornsund. Bei Brepollen liegt eine große Gletscherablagerung am Fjordkopf, und eine Fahrt entlang der Gletscherfront kann möglich sein. In diesem Gebiet bestehen gute Chancen, Bartrobben zu sehen, und auch Eisbären sind möglich. Neben der Tierbeobachtung sind die geologischen Formationen ein wichtiger Bestandteil, da die Landschaft im Hornsund durch unterschiedliche Gesteine und Formen geprägt ist. Je nach Bedingungen können Anlandungen oder kürzere Wanderungen ergänzt werden, wobei die Sicherheit und die Wildtierlage entscheidend sind. Der Tag verbindet Fjordlandschaft, Eis und Tierbeobachtung und gehört zu den zentralen Abschnitten der Reise.
Tag 12: Weiterfahrt entlang der Westküste, flexible Anlandungen
Nach dem Hornsund Abschnitt setzt die Reise sich fort, mit Kurs in Richtung der westlichen Fjordsysteme. Der Tag kann je nach Bedingungen für weitere Anlandungen oder Beobachtungsphasen genutzt werden, wobei die Auswahl der Orte von Wetter und Seegang abhängt. Die Küstenlinie bietet wechselnde Perspektiven auf Berge, Gletscherreste und Tundraabschnitte. Tierbeobachtung bleibt möglich, sowohl an Land als auch auf See, ohne dass Sichtungen garantiert werden können. Der Tag dient zudem dazu, die Position für den Bellsund Abschnitt vorzubereiten. Damit bleibt der Tagesablauf flexibel, aber klar in die Gesamtlogik der Umrundung eingebettet.
Tag 13: Bellsund, Ahlstrandhalvøya und Beluga Spuren
Auf dem Weg zurück nach Longyearbyen erreichen Sie den Bellsund. Hier kann Ahlstrandhalvøya besucht werden, wo geologische Formationen und Überreste der Beluga Jagd des 20. Jahrhunderts zu sehen sind. Das Gebiet gilt weiterhin als ein Ort, an dem Beluga Wale beobachtet werden können, abhängig von Bedingungen und Anwesenheit. Der Tag verbindet Landschaft, Geologie und historische Nutzung, ergänzt durch die Möglichkeit von Tierbeobachtung. Je nach Wetter und Zeitplan können weitere Abschnitte des Fjordsystems befahren werden, um geeignete Anlandestellen zu nutzen. Die Tagesgestaltung bleibt anpassungsfähig, wobei die sichere Durchführung der Aktivitäten im Vordergrund steht.
Tag 14: Rückfahrt Richtung Longyearbyen und Vorbereitung der Ausschiffung
Heute wird die Rückfahrt in Richtung Longyearbyen fortgesetzt. Je nach Position und Bedingungen können noch Beobachtungsphasen auf See oder kurze Stopps in geschützten Bereichen möglich sein, bevor das Schiff wieder in den Raum des Isfjords gelangt. Der Tag dient auch der Vorbereitung auf die Ausschiffung, mit organisatorischen Hinweisen an Bord und dem Packen der Ausrüstung. Gleichzeitig bleibt Zeit, die Eindrücke der Umrundung zu ordnen, da die Reise eine breite Spannweite von historischen Walfangplätzen, Tundralandschaften und Fjordsystemen umfasst hat. Die letzte Nacht an Bord schließt die Expedition ab, bevor am nächsten Morgen die Ausschiffung erfolgt.
Tag 15: Longyearbyen, Ausschiffung und Abreise
Sie erreichen Longyearbyen. Die Reise endet nach dem Frühstück an Bord mit der Ausschiffung. Anschließend treten Sie Ihre individuelle Heim oder Weiterreise an.
Inklusive Rundum Spitzbergen - Arktischer Sommer
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Mi. 28.07.2027 - Mi. 11.08.2027
15 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Ausgebucht, Warteliste
15 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Ausgebucht, Warteliste
ab €7600,-
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
















































































































