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Ostgrönland komplett – Expedition entlang der wilden Küste
Eine Expeditionsreise entlang der Küsten und Fjorde Ostgrönlands mit Kulturbegegnungen und flexiblen Tagen im größten geschützten Landgebiet der Erde.
Diese 12-tägige Expedition führt von Reykjavik entlang der abgelegenen Ostküste Grönlands bis in den Nordostgrönland Nationalpark und zurück. Anlandungen, Zodiacfahrten und Vorträge an Bord verbinden Fjorde, Eisberge und markante Gebirgszüge mit Einblicken in die Tunumiit-Kultur. Der Verlauf bleibt in den arktischen Regionen flexibel und richtet sich nach Wetter, Wind und Eis.
ID: 1830800 in Grönland, Ostgrönland, Ittoqqortoormiit, Nationalpark Nordost-Grönland ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Tunumiit Kultur
Ammassalik Fjord
Ikateq Airbase
Ittoqqortoormiit
Nordostgrönland Nationalpark
Blosseville Küste
Ostgrönland komplett: Der Reiseablauf
Tag 1: Einschiffung in Reykjavik
Die Reiseleistung beginnt mit dem Abendessen. In Reykjavik gehen Sie an Bord und erhalten die Sicherheitsunterweisungen für die Expedition, bevor die Route Kurs auf die Ostküste Grönlands nimmt.
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Tag 2: Auf See durch die Dänemarkstraße
Beim Queren der Dänemarkstraße begleiten Sie Fachvorträge und die gemeinsame Suche nach Wildtieren in einem marinen Gebiet mit hoher Produktivität. Im Verlauf des Tages vermittelt das Team Hintergrundwissen zu Ökologie, Geologie und arktischer Tierwelt und bereitet Sie auf die Abläufe bei Zodiacfahrten sowie auf die Sicherheitsregeln im Eisbärengebiet vor.
Tag 3: Kuummiut und Ikateq
Am Vormittag steht Kuummiut im Ammassalik Fjord im Mittelpunkt, ein Ort ohne Straßenanbindung, in dem das Meer die Verbindung nach außen bildet. Zwischen Fischerei, Schlittenhunden und Booten entsteht ein ruhiger Einblick in das ostgrönländische Alltagsleben, oft begleitet von treibenden Eisbergen in den geschützten Gewässern. Am Nachmittag folgt Ikateq, ein Fjord mit Spuren des Zweiten Weltkriegs: Die ehemalige US Luftwaffenbasis Bluie 2 East ist als Relikt erhalten und wird in der umgebenden Landschaft zu einem ungewöhnlichen historischen Kontrast.
Tag 4: Tasiilaq auf der Ammassalik Insel
Tasiilaq als größte Siedlung Ostgrönlands bewahrt die Kultur der Tunumiit und ihre besondere Geschichte seit der Gründung als Handelsstation im Jahr 1894. Je nach örtlichen Möglichkeiten reichen die Eindrücke von Kunsthandwerk und Werkstätten bis zu Wanderungen durch Tundrawiesen; auch Begegnungen mit Schlittenhunden sind mit Zustimmung der Besitzer möglich. Traditionelle Ausdrucksformen wie Trommeltanz können den Besuch ergänzen, ohne dass einzelne Programmpunkte garantiert sind.
Tag 5: Auf See Richtung Ittoqqortoormiit
Entlang einer entlegenen Küstenlinie prägen kalte Strömungen aus dem Arktischen Ozean und die Ausläufer des Golfstroms die Bedingungen und fördern eine reiche Nahrungskette. Mit Fernglas und wachem Blick lassen sich häufig Seevögel und weitere Meeresbewohner beobachten, während Vorträge an Bord die Region in Natur und Geschichte einordnen.
Tag 6: Ittoqqortoormiit
Ittoqqortoormiit gilt als eine der abgelegensten Gemeinden der Erde und ist die einzige Siedlung in dieser Region. Der Ort wurde 1925 gegründet, und bis heute spielt eine subsistenzorientierte Lebensweise eine wichtige Rolle. Bei einem Landgang lassen sich Museum, Kirche und das Gemeindeleben kennenlernen; oft begegnet man Menschen in traditioneller Kleidung. Gleichzeitig markiert der Besuch den Übergang von bewohnter Küste in die weiten Räume des Nordostgrönland Nationalparks.
Tag 7 bis 9: Nordostgrönland Nationalpark
Nach der Passage von Liverpool Land öffnet sich der Nordostgrönland Nationalpark, das größte geschützte Landgebiet der Welt mit nahezu einer Million Quadratkilometern. In dieser unbewohnten, arktisch geprägten Landschaft bleibt die Planung bewusst flexibel und wird täglich nach Wetter, Wind, See und Eis festgelegt, mit Ansagen am Vorabend. Als mögliche Ziele gelten unter anderem die steilen Kliffs von Ella Island bei Bastionen, Maria Island mit einem historischen Bezug zum Zweiten Weltkrieg, sowie Blomsterbugten auf Ymer Island mit Blick auf den Teufelsschloss Berg und seine markanten Gesteinsschichten. Je nach Bedingungen können auch der kalbende Waltershausen Gletscher, der Moskusokse Fjord oder Tierbeobachtungsgebiete auf Jameson Land in Betracht kommen. Begleitend vertieft das Expeditionsteam mit Vorträgen und Einordnungen an Land die Natur und Geschichte, während die Umgebung kontinuierlich nach arktischer Tierwelt abgesucht wird.
Tag 10: Blosseville Küste
Südwärts folgt die Blosseville Küste, eine raue Region, deren Formen stark von vulkanischer Aktivität vor rund 50 Millionen Jahren geprägt wurden. Die Küstenabschnitte wurden historisch sowohl von Inuit als auch von Forschern wie Ejnar Mikkelsen befahren. Wenn die Bedingungen es zulassen, ist eine Anlandung in dieser heute unbewohnten Landschaft möglich.
Tag 11: Rückweg über See nach Reykjavik
Auf der Rückfahrt bleibt Zeit, die Eindrücke der vergangenen Tage einzuordnen. Das Expeditionsteam schließt seine Vortragsreihe ab, und eine gemeinsame Rückschau an Bord rundet die Reise in ruhigem Rahmen ab.
Tag 12: Ausschiffung in Reykjavik
Nach dem Frühstück endet die Reiseleistung. In Reykjavik verlassen Sie das Schiff und treten die individuelle Weiterreise an.
Besonderheiten:
Der Reiseverlauf ist in Ostgrönland und besonders im Nordostgrönland Nationalpark ausdrücklich wetter- und eisabhängig und wird vom Kapitän und der Expeditionsleitung situativ festgelegt, meist mit Ankündigung am Vorabend. Anlandungen und Zodiacfahrten erfolgen nach örtlichen Bedingungen und Sicherheitsvorgaben; dazu zählen auch Einweisungen zur Durchführung der Zodiac-Operationen sowie Regeln zur Sicherheit in Regionen, in denen Eisbären vorkommen können. Begegnungen mit Schlittenhunden sind nur mit Zustimmung der Besitzer möglich.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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