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Ostgrönland - Scoresby Sund - Polarlichter, Fliegen & Segeln
Segel Expedition ab Constable Pynt in das größte Fjordsystem der Welt mit Eisbergen, Tundra und Nordlichtnächten.
Auf dieser Reise mit 11 Tagen/10 Nächten an Bord der SV Rembrandt van Rijn fliegen Sie nach Constable Pynt, segeln in den Scoresby Sund und erleben Eisberge, Tundra und bei passenden Bedingungen sehr gute Nordlichtchancen.
ID: 1830773 in Grönland, Arktis, Bäreninsel, Ostgrönland, Scoresby Sund, Ittoqqortoormiit ●●●●● 160 Bewertungen
11 Tage / 10 Nächte
Segelschiff s/v Rembrandt van Rijn
Charterflug nach Constable Pynt und zurück
Scoresby Sund mit Øfjord und großen Eisbergen
Zodiacfahrt an Gletscherfronten bei Vikingebugt möglich
Jameson Land Tundra mit Moschusochsen
Sehr gute Nordlichtchancen
Ostgrönland - Scoresby Sund: Der Reiseverlauf
Tag 1: Charterflug nach Constable Pynt und Einschiffung
Sie fliegen mit einem gecharterten Flugzeug von Keflavik nach Constable Pynt und landen am Flugplatz an der Spitze des Hurry Inlet. Diese Region ist für ihre bemerkenswert reiche geologische Geschichte bekannt, die sich in den Landschaftsformen und Gesteinen widerspiegelt. Nach der Ankunft erfolgt die Einschiffung auf der SV Rembrandt van Rijn. Der Tag dient dem Ankommen, dem Einrichten an Bord und der Orientierung, bevor die Segel Expedition in den Scoresby Sund beginnt. Je nach Zeitplan bleibt Raum, erste Eindrücke der Umgebung aufzunehmen, die durch offene Tundraflächen und die Nähe zum Fjordsystem geprägt ist. Am Abend liegt das Schiff in der Region vor Anker oder beginnt, sich in Richtung der ersten Fahrgebiete zu bewegen. Damit startet die Reise als Kombination aus Fluglogistik und Segel Expedition.
Tag 2: Segeln entlang vergletscherter Küsten und Zodiacfahrtoption
Heute segeln Sie entlang der vergletscherten Küste von Volquart Boons Kyst. Die Fahrt bietet weite Blicke auf Eisformen und Küstenlinien, die durch Gletscher und Fjordstrukturen geprägt sind. Als erste Aktivität ist eine Zodiacfahrt entlang einer der Gletscherstirnseiten möglich, je nach Bedingungen in der Nähe des Månegletschers oder in Vikingebugt. In Vikingebugt können Basaltsäulen und besondere Eisformationen die Landschaft strukturieren, was sich gut für Beobachtung und Fotografie eignet. Die Tagesplanung bleibt abhängig von Wind, Sicht und Eis, da diese Faktoren bestimmen, wie nah an Gletscherfronten operiert werden kann. Der Tag verbindet damit Segeln, mögliche Zodiacaktivität und das Kennenlernen der Eislandschaften des Scoresby Sund. Am Abend wird die Route so ausgerichtet, dass am nächsten Tag die Passage entlang Milne Land möglich ist.
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Tag 3: Milne Land, Charcot Havn und Weiterfahrt nach Øfjord
Sie segeln an der Ostküste von Milne Land entlang, zwischen einer Vielzahl großer Eisberge. Die Eisberge prägen die Fahrwasser und verändern die Perspektiven fortlaufend, da Größe, Form und Lichtverhältnisse stark variieren können. Wenn eine Anlandung in Charcot Havn möglich ist, unternehmen Sie einen Spaziergang zum Charcot Gletscher, um die Gletscherlandschaft aus der Nähe zu erleben. Anschließend führt die Route weiter über die Bjørneøer, eine kleine Inselgruppe, bevor das Schiff in den Øfjord segelt. Der Tag ist damit eine Kombination aus Fjordfahrt in Eisberggebieten und einer möglichen Wanderung, abhängig von Wetter und Zugang. Gleichzeitig bleibt Zeit für Beobachtung von Seevögeln und, je nach Bedingungen, auch Meeressäugern. Die Weiterfahrt in den Øfjord leitet in die Phase der fjordreichen Abschnitte mit längeren Wanderoptionen über.
Tag 4: Øfjord, Jyttehavn und Tundrawanderung
Heute besuchen Sie den Osteingang eines der beeindruckendsten Fjorde der Region. Der Øfjord ist fast 40 Seemeilen lang und wird von Bergen gesäumt, die bis zu 2.000 Meter hoch sind. Eisberge können hier in großer Tiefe treiben, was die Dimensionen des Fjords besonders deutlich macht. Ziel ist eine Anlandung in Jyttehavn und eine Wanderung durch die Tundra, die in dieser Umgebung durch Weite und klare Linien geprägt ist. Die Tagesgestaltung richtet sich nach Wetter und den Bedingungen an der Küste, da Wind und Sicht die Möglichkeiten für längere Aufenthalte an Land beeinflussen. Neben der Wanderung bleibt Zeit, die Eisberge und die Struktur des Fjords vom Wasser aus zu beobachten. Der Tag setzt damit den Schwerpunkt auf Fjordlandschaft und Tundraerlebnis, bevor in den folgenden Tagen weitere Seitenfjorde angesteuert werden können.
Tag 5: Harefjord, Rypefjord und Røde Fjord mit Wanderungen
In den nächsten Abschnitten können Sie in Fjorde wie Harefjord, Rypefjord und Røde Fjord segeln. Je nach Bedingungen sind Wanderungen bei C Hoffmanhalvøya und auf Storø möglich, um die Tundra und die Küstenformen aus der Nähe zu erleben. Die Fjorde sind von Bergen eingerahmt, und die Eisbergsituation kann sich je nach Lage deutlich unterscheiden, was die Navigation und die Auswahl der Anlandestellen beeinflusst. Der Tag ist als aktiver Expeditionstag angelegt, bei dem Segelpassagen und Landgänge miteinander kombiniert werden. Gleichzeitig bleibt Raum für Beobachtung von Tierwelt, insbesondere von Seevögeln und, in geeigneten Bereichen, auch von Moschusochsen. Die genaue Abfolge wird an Wind, Eis und die Möglichkeiten für sichere Anlandungen angepasst. Damit bleibt der Tag flexibel, ohne den Schwerpunkt auf Fjordlandschaft und Wanderungen zu verändern.
Tag 6: Sydkap, kolossale Eisberge und Sakatajik
Heute ist eine Anlandung in der Nähe von Sydkap vorgesehen. In diesem Bereich können Sie kolossale Eisberge sehen, von denen einige über 100 Meter hoch und mehr als einen Kilometer lang sind. Viele sind auf Grund gelaufen, da der Fjord in weiten Bereichen nur etwa 400 Meter tief ist. Die Dimensionen der Eisberge und die ruhige Drift in den Fjorden prägen den Charakter des Tages. In Sakatajik können zudem die Überreste von Thule Winterhäusern besichtigt werden. Hier lebten einst bis zu zwanzig Menschen, die Grönlandwale jagten und aus Wirbelkörpern Häuser bauten, was einen direkten Einblick in frühere Lebensweisen gibt. Wenn die Wolkendecke nicht zu stark ist, bestehen am Abend sehr gute Chancen, Nordlichter zu sehen. Der Tag verbindet damit Eisberglandschaft, Kulturspuren und die Möglichkeit eines Nordlichtabends.
Tag 7: Weitere Fjordabschnitte und Zeit für Beobachtung und Fotografie
Auch heute bleibt die Reise in den fjordreichen Bereichen des Scoresby Sund. Je nach Bedingungen können weitere Abschnitte der zuvor genannten Fjorde befahren oder zusätzliche Anlandestellen genutzt werden, um Wanderungen fortzusetzen und die Tundra aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. Die Tagesplanung bleibt flexibel, da Eisbergverteilung, Wind und Sicht die Navigation beeinflussen. Gleichzeitig bietet die Kombination aus Eisbergen, Bergkulissen und wechselndem Licht gute Voraussetzungen für Fotografie, insbesondere im Rahmen ruhiger Beobachtungsphasen vom Schiff oder während der Landgänge. Tierbeobachtung bleibt möglich, auch wenn Sichtungen nicht planbar sind und von Ort und Zeitpunkt abhängen. Der Tag dient zudem dazu, die Position für die folgenden Ziele in Jameson Land vorzubereiten. Damit bleibt der Ablauf expeditionstypisch, mit Anpassungen an die lokalen Bedingungen.
Tag 8: Jameson Land, Tundra und Moschusochsen
Am Westufer von Jameson Land liegt eine weite Tundra, in der Moschusochsen grasen können. Es wird versucht, in einem geeigneten Gebiet anzulanden, etwa bei Tyskit Nunat, was an Alfred Wegeners Bemühungen erinnert, den Vandreblokken zu überqueren. Alternativ sind Kap Hooker oder eine Lagune westlich von Kap Stewart möglich. Der Tag ist auf Tundraerlebnis und Tierbeobachtung ausgerichtet, wobei die Wege an die Bedingungen und die Tierbewegungen angepasst werden. Die Landschaft wirkt hier offener als in den engen Fjorden, und die Vegetation ist karg, aber in Herbstphasen oft farblich deutlich. Neben Moschusochsen können auch Vögel und kleinere Säugetiere auftreten, abhängig von Ort und Jahreszeit. Der Tag ergänzt die Fjordtage um einen klaren Schwerpunkt auf Tundraflächen und Landfauna.
Tag 9: Ittoqqortoormiit, Siedlung im Scoresby Sund
Heute besuchen Sie Ittoqqortoormiit, die größte Siedlung im Scoresby Sund mit etwa fünfhundert Einwohnern. Der Aufenthalt bietet die Möglichkeit, durch den Ort zu spazieren und Eindrücke vom Leben in dieser abgelegenen Region zu gewinnen. Im Postamt können Sie Briefmarken für Postkarten kaufen. Außerdem lassen sich Schlittenhunde und getrocknete Felle von Robben und Moschusochsen sehen, die einen Einblick in lokale Praktiken geben. Der Tag ist bewusst ruhiger angelegt und verbindet kulturelle Beobachtung mit dem Rahmen der Expeditionsreise. Je nach Zeitplan bleibt auch Raum, die Umgebung der Siedlung zu betrachten und die Küstenlandschaft wahrzunehmen. Damit bildet der Besuch einen Kontrast zu den zuvor stärker landschaftlich geprägten Fjord und Tundratagen.
Tag 10: Hurry Inlet, Lagune bei Kap Stewart und Wanderoptionen
Am Morgen halten Sie an der Südküste von Jameson Land an einer Lagune bei Kap Stewart. Hier sammeln sich Watvögel und Gänse für ihren Herbstzug, und Moschusochsen sowie Halsbandlemminge leben von der kargen Vegetation. Weiter im Hurry Inlet sind Spaziergänge in der Nähe des Fjordkopfes und an Flussmündungen möglich. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Berg J P Koch Fjeld in der Nähe von Hareelv zu besteigen, abhängig von Bedingungen und Zeitplan. In diesem Gebiet wurden Fossilien gefunden, die auf Fische und Amphibien aus der unteren Kreidezeit hinweisen, was den geologischen Kontext ergänzt. Der Tag verbindet damit Vogelbeobachtung, Wanderungen und Naturgeschichte. In der Nacht liegt das Schiff vor Constable Pynt vor Anker.
Tag 11: Rückflug ab Constable Pynt und Abreise
Heute endet die Reise. Sie gehen in Constable Pynt von Bord und fliegen mit dem gecharterten Flugzeug zurück nach Keflavik. Die Reise endet mit dem Rückflug, anschließend setzen Sie Ihre individuelle Weiterreise fort.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Mo. 21.09.2026 - Do. 01.10.2026
11 Tage ab constable
Ausgebucht, Warteliste
11 Tage ab constable
Ausgebucht, Warteliste
ab €5750,-
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
















































































































