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Ost Spitzbergen - Heimat des Eisbären, inkl. langen Wanderungen & Küstenreinigung
Expeditionsreise ab Longyearbyen mit Fokus auf Ostspitzbergen, ausgedehnte Fjorde, Vogelkolonien und Strandreinigung.
Auf dieser Reise mit 8 Tagen/7 Nächten an Bord der MS Ortelius erkunden Sie ausgewählte Gebiete Ost Spitzbergens, unternehmen lange geführte Wanderungen und beteiligen sich an der Küstenreinigung, mit Chancen auf Wale, Robben und Eisbären.
ID: 1830747 in Spitzbergen, Arktis, Diskobucht, Svalbard-Archipel, Edgeoya, Barentsinsel ●●●●● 160 Bewertungen
8 Tage / 7 Nächte
Expeditionsschiff m/v Ortelius
Lange geführte Wanderungen bis 15 km
Küstenreinigung mit AECO Unterstützung
Hornsund und Ostspitzbergen Fjordsysteme
Chancen auf Wale, Robben & Eisbären
Ost Spitzbergen - Heimat des Eisbären, inkl. langen Wanderungen & Küstenreinigung: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Longyearbyen und Einschiffung
Sie kommen in Longyearbyen an, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Svalbard Archipels. Vor der Einschiffung bleibt Zeit für einen individuellen Rundgang durch die ehemalige Bergbaustadt. Als Anlaufpunkte bieten sich die Pfarrkirche und das Svalbard Museum an, die einen guten Überblick über Geschichte und Natur der Region geben. Auch die Umgebung Longyearbyens ist für Beobachtungen interessant, denn trotz der karg wirkenden Landschaft wurden in diesem Gebiet mehr als hundert Pflanzenarten nachgewiesen. Am frühen Abend läuft die MS Ortelius in den Isfjord aus. Während der Fahrt durch den Fjord können bereits erste Meeressäuger auftauchen, und es besteht die Möglichkeit, Zwergwale zu sichten, bevor das Schiff weiter in das Expeditionsgebiet steuert.
Tag 2: Hornsund mit Gletschern und Seevogelklippen
Der Tag beginnt mit einer ruhigen Fahrt durch die Seitenfjorde des Hornsundgebiets im Süden Spitzbergens. Die Landschaft ist hier von hoch aufragenden Berggipfeln geprägt, darunter der Hornsundtind mit bis zu 1.431 Metern. Auch der Gipfel des Bautaen verdeutlicht, warum frühe holländische Entdecker den Namen Spitzbergen wählten, der auf die spitzen Berge verweist. In dieser Region befinden sich 14 größere Gletscher, deren Fronten und Ausläufer das Fjordsystem strukturieren. Gleichzeitig ist Hornsund ein Gebiet, in dem Begegnungen mit Robben und auch Eisbären möglich sind, weshalb die Beobachtungslage fortlaufend berücksichtigt wird. An den Klippen von Sofiakammen nisten Tausende Paare von Dreizehenmöwen und Krabbentauchern. Am Abend können am Sørkapp auf Eisschollen zudem große Ansammlungen von Sattelrobben zu sehen sein, insbesondere während der Paarungszeit.
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Tag 3: Lange Exkursion in der Diskobukta auf Edgeøya
Nach der Fahrt durch das Treibeis des Storfjorden, in dem gelegentlich Sattelrobben beobachtet werden, erfolgt eine Anlandung im Nordwesten von Edgeøya am Nordufer des Rosenberdalflusses. Von einem erhöhten Strand aus besteht die Möglichkeit, in Richtung Rosenbergdalen zu wandern, wo Rentiere in den grasigeren Bereichen der Tundra häufig anzutreffen sind. Im weiteren Verlauf ist geplant, auf dem Weg nach Stretehamna an einer Klippe mit nistenden Trottellummen vorbeizugehen, was gute Bedingungen für Vogelbeobachtung bietet. In der Nähe einer achteckigen Trapperhütte aus dem Jahr 1905 findet sich oft eine Herde Walrosse am Strand, sodass sich die Beobachtung von Land aus anbietet. Zusätzlich können die Überreste eines Pomor Hauses aus dem 19. Jahrhundert besichtigt werden, ebenso wie Walrossknochen, die an die Jagd in früheren Jahrhunderten erinnern. Der Tag ist als längere Exkursion angelegt und verbindet Tundralandschaft, historische Spuren und Küstenfauna.
Tag 4: Freemansundet und Trappergeschichte, alternativ Negribreen
Die MS Ortelius fährt in die enge Seepassage des Freemansundet. Geplant ist eine Anlandung in der Tundraniederung Sundneset auf der Insel Barentsøya, wo die Hütte einer deutschen wissenschaftlichen Expedition von vor etwa sechzig Jahren besichtigt werden kann, die Würzburgerhütte. In der Umgebung wird nach Spitzbergen Rentieren und Nonnengänsen Ausschau gehalten, und ein Spaziergang durch die Tundra ist vorgesehen. Danach folgt eine Zodiacfahrt in der Nähe des Freeman Gletschers, ergänzt durch den Besuch einer Dreizehenmöwenkolonie in einem nahe gelegenen Canyon. Sollte schweres Eis das Freemansundet blockieren, wird als Ausweichroute zum Negribreen gesegelt, einer der ausgedehntesten Gletscherfronten auf der Ostseite Spitzbergens. Dort kann ebenfalls eine Zodiacfahrt stattfinden, und eine Anlandung auf der Walrossinsel ist möglich, die erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts eisfrei wurde.
Tag 5: Agardhfjellet mit Elfenbeinmöwen und Fossilien
Heute führt die Route auf die Ostseite von West Spitzbergen, an die Westseite des Storfjorden. Geplant ist eine Wanderung zu den Brutplätzen der Elfenbeinmöwen im Bereich des Agardhfjellet, das etwa 300 Meter hoch ist. Der Aufstieg und die Annäherung erfolgen über ein Tal, das zu Vorsprüngen führt, in denen sich die Nester befinden. In diesem Tal liegen zahlreiche Fossilien, darunter Belemniten und Ammoniten, die die geologische Geschichte der Region sichtbar machen. Der Tag verbindet damit eine gezielte Vogelbeobachtung mit einem Blick auf die Landschaftsformen und Gesteine, die in Spitzbergen vielerorts offen zutage treten. Wie bei allen Anlandungen werden die Bedingungen vor Ort berücksichtigt, insbesondere im Hinblick auf Wildtiere und sichere Routenführung.
Tag 6: Süd Spitzbergen mit Stellingfjellet und Isbukta
Das heutige Ziel ist eine Anlandung am Stellingfjellet, in der Nähe der größten Trottellummenkolonie Spitzbergens. Der Schwerpunkt liegt auf der Beobachtung der Kolonie und der Küstenlandschaft, die als Brutraum für zahlreiche Arten dient. Später am Tag ist eine weitere Anlandung an der selten besuchten Küste Südspitzbergens vorgesehen, in der Bucht von Isbukta. Diese Region wird vergleichsweise wenig frequentiert und bietet daher oft ruhige Bedingungen für Naturbeobachtung und das Erleben der Küstenformen. Der Tagesablauf bleibt abhängig von Wetter und Eis, folgt jedoch dem Ziel, sowohl Vogelstandorte als auch unterschiedliche Küstenabschnitte Südspitzbergens einzubeziehen.
Tag 7: Bell Sund mit Vegetation, Tierwelt und historischen Spuren
Die Reise setzt sich im Bell Sund fort, einem der größten Fjordsysteme Spitzbergens. Durch Meeresströmungen ist dieses Gebiet etwas wärmer als andere Teile des Archipels, was sich in einer relativ üppigen Vegetation zeigt. Dadurch ergeben sich gute Möglichkeiten, sowohl Flora als auch Fauna zu beobachten und gleichzeitig historische Orte einzuordnen. Eine Option ist die Insel Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords, wo Stapel von Beluga Skeletten zu finden sind. Diese Überreste des Walschlachtens aus dem 19. Jahrhundert verweisen auf die Folgen intensiver Nutzung, zugleich bestehen in der Region gute Chancen, Belugas in Gruppen anzutreffen. Alternativ kann bei einer Fahrt durch Seitenfjorde des Bell Sund die Tundra erkundet werden, in der Rentiere häufig äsen, sowie Felshänge, an denen kleine Alken brüten. Welche Variante umgesetzt wird, richtet sich nach Bedingungen und Beobachtungslage.
Tag 8: Rückkehr nach Longyearbyen und Ausschiffung
Am letzten Morgen erreicht die MS Ortelius wieder Longyearbyen. Die Reise endet nach dem Frühstück an Bord mit der Ausschiffung. Anschließend treten Sie Ihre individuelle Weiterreise an.
Inklusive Ost Spitzbergen - Heimat des Eisbären, inkl. langen Wanderungen & Küstenreinigung
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Fr. 26.06.2026 - Fr. 03.07.2026
8 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
8 Tage ab Longyearbyen, Spitzbergen
Verfügbar auf Anfrage
ab €4150,-
ab €4150,-
Deck: 3 12m² Vierfachbelegung Doppel Bullauge
ab €5750,-
Deck: 3 & 4 11m² Doppelbett Doppel Bullauge
ab €6250,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €6600,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €7500,-
Deck: 5 18m² Doppelbett Standard Fenster
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.





















































































































