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Von Grönland nach Island – Arktische Expedition 15% Preisvorteil
Arktische Expeditionsreise entlang West-, Süd- und Ostgrönlands bis nach Island.
12-tägige Expeditionsreise von Kangerlussuaq durch West-, Süd- und Ostgrönland mit Zodiacfahrten, Landgängen und Natur- sowie Kulturerlebnissen. Wetter und Eis bestimmen den Ablauf.
ID: 1830798 Grönland, Island, Arktis, Ostgrönland, Westgrönland ●●●●◐ 98 Bewertungen
12 Tage / 11 Nächte
Expeditionsschiff Ocean Victory
Eternity Fjord Gletscher
Nuuk Kultur und Geschichte
Brattahlíð Wikingerspuren
Prins Christian Sund Eisberge
Sermilikfjord Helheim Gletscher
Tunumiit Kultur Ostgrönland
Grönland nach Island – Arktische Expedition: Der Reiseablauf
Tag 1: Einschiffung in Kangerlussuaq
Die Reiseleistung beginnt mit dem Abendessen. Nach der Ankunft in Kangerlussuaq, Grönlands einziger Binnenstadt und wichtigem Luftdrehkreuz mit Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges, geht es per Zodiac an Bord. Nach dem Einrichten und der Sicherheitsübung führt die erste Fahrt durch den Kangerlussuaq Fjord und stimmt auf die kommenden Tage zwischen Küste, Eis und Weite ein.
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Tag 2: Kangaamiut und Evighedsfjorden
Kangaamiut zeigt einen Alltag, der von Jagd, Fischfang und Wetter geprägt ist. Vor Ort sind Wanderungen zu Aussichtspunkten möglich, dazu ein kultureller Empfang mit lokalen Handarbeiten, Speisen und Darbietungen. Am Nachmittag folgt eine Zodiacfahrt in den Evighedsfjorden, den Eternity Fjord, vorbei an Gletschern und markanten Vogelklippen, bevor das Schiff wieder Kurs entlang der Küste nimmt.
Tag 3: Nuuk Hauptstadt Grönlands
Nuuk verbindet Kultur und Geschichte mit einer Landschaft, die direkt an die Stadt heranreicht. Spuren reichen bis zu frühesten Besiedlungen durch Paleo Inuit und späteren nordischen Siedlern, heute ist Nuuk politisches und kulturelles Zentrum. Im Stadtbild stehen traditionelle Häuser neben moderner Architektur, und der Tag bietet Zeit für Orte wie das Parlament, das Nationalmuseum mit den Qilakitsoq Mumien, das Katuaq Kulturzentrum, Kunstwerkstätten sowie Cafés.
Tag 4: Auf See Richtung Südgrönland
Während der Fahrt nach Süden öffnet sich der Blick auf Grönlands zerklüftete Küste und die Siedlungsräume der Westseite zum Davis Strait hin. Wärmere atlantische Strömungen machen diese Gewässer artenreich, sodass unterwegs mit guten Chancen Meeressäuger und Seevögel gesichtet werden. An Bord bleibt Raum für Einordnung und Vorbereitung auf die südgrönländischen Fjorde.
Tag 5: Qassiarsuk und Itilleq Kujalleq
Durch den Tunulliarfik Fjord erreicht die Expedition Qassiarsuk, ein grünes Dorf, das für Schafhaltung und seine nordische Vergangenheit bekannt ist. Hier lag einst Erik der Rote mit Brattahlíð, verbunden mit der Überlieferung um Thjodhild und den Bau einer frühen Kirche. Am Nachmittag führt eine Wanderung von Itilleq durch grüne Flächen nach Igaliku zu den Ruinen von Garðar, dem ehemaligen Bischofssitz, der die Machtzentren des nordischen Grönlands markiert.
Tag 6: Aappilattoq und Prins Christian Sund
Am Morgen steht Aappilattoq auf dem Plan, ein abgelegenes Dorf unter Granitklippen, bekannt für traditionelle Lebensweise, Wandermöglichkeiten und einen lokalen Chor. Später folgt die Passage durch den Prins Christian Sund, eine rund 60 Kilometer lange Meerenge zwischen Ost und Westgrönland, in der oft Eisberge treiben. Berge, Gletscher und Täler begleiten die Durchfahrt und verdeutlichen, wie stark Eis und Wetter die Tagesdramaturgie bestimmen.
Tag 7: Skjoldungen Saqqisikuik
An der Südostküste liegt Skjoldungen, bei Einheimischen Saqqisikuik genannt, heute unbewohnt und nur selten besucht. Die Kulisse aus Gipfeln, dem Thryms Gletscher und dem Dronning Marie Dal prägt die Szenerie. Je nach Wetterlage sind Landgang und Erkundung an Land möglich oder eine Zodiacfahrt entlang der Gletscherfront, bei der die Formen des Eises aus nächster Nähe wirken.
Tag 8: Sermilikfjord
Der Sermilikfjord ist ein weiter, oft mit Eis gefüllter Fjord, der das Eis des Helheim Gletschers ableitet. Große Eisberge treiben aus dem Inlandeis in Richtung Nordatlantik und verändern die Landschaft ständig. Eine Zodiacfahrt mit dem Expeditionsteam erlaubt einen ruhigen Blick auf die Dimensionen der Eisformationen und auf die Dynamik, die Strömung, Wind und Temperatur in diesem Fjordsystem erzeugen.
Tag 9: Ikateq und Kuummiit
Am Vormittag nähert sich das Schiff Ikateq, auch Bluie Two East genannt, einem Relikt der amerikanischen Militärpräsenz im Zweiten Weltkrieg, das seit der Aufgabe 1947 als stiller Ort der Geschichte wirkt. Danach geht es weiter nach Kuummiit, einem kleinen Ort im Ammassalik Fjord. In der geschützten Fjordlandschaft ergeben sich Begegnungen mit Einheimischen und Einblicke in ostgrönländische Kultur.
Tag 10: Tasiilaq Ostgrönland
Tasiilaq ist die größte Siedlung Ostgrönlands und liegt auf der Ammassalik Insel, lange Zeit von europäischem Kontakt abgeschirmt und erst 1894 als Handelsplatz gegründet. Hier ist die Kultur der Tunumiit bis heute deutlich spürbar, auch in Erzählungen um Tupilak, die heute als Kunstform präsent sind. Je nach Möglichkeiten vor Ort reichen die Programmpunkte von Wanderungen über Tundrawiesen bis zu kulturellen Begegnungen, dazu können nach Erlaubnis der Besitzer Schlittenhunde besucht werden.
Tag 11: Auf See über die Dänemarkstraße
Die Überfahrt durch die Dänemarkstraße zwischen Grönland und Island führt durch ein Meergebiet, das für reiches marines Leben bekannt ist, sodass vom Außendeck aus regelmäßig nach Wildtieren Ausschau gehalten wird. Begleitend geben Teammitglieder Einblicke in Ökologie, Geologie und Tierwelt der Region. Gegen Ende des Tages steht ein Abschiedscocktail der Schiffsleitung als gemeinsamer Abschluss der Expedition an.
Tag 12: Reykjavík Ausschiffung
Reykjavík empfängt mit markanten Stadtbildern wie der Hallgrímskirkja und einer nordisch geprägten Kulturszene. Nach dem Frühstück endet die Reiseleistung. Anschließend erfolgt die Ausschiffung und der Abschied von Crew und Expeditionsteam.
Besonderheiten:
Hinweis: Die Besonderheiten dieser Expeditionsreise (Wetter- und Eisabhängigkeit mit möglicher kurzfristiger Änderung der Reihenfolge von Anlandungen und Zodiacfahrten, geführte Aktivitäten, Wildtierbeobachtung ohne Sichtungsgarantie, lokale Regeln und Rücksichtnahme in Siedlungen – inklusive Besuchen von Schlittenhunden nur mit Zustimmung der Besitzer – sowie der sensible Umgang mit historischen Orten wie Ikateq als Relikten militärischer Nutzung) finden Sie im Abschnitt „Besonderheiten“ in der ausführlichen Reisebeschreibung.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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Fr. 09.07.2027 - Di. 20.07.2027
12 Tage
Verfügbar auf Anfrage
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ab €11726,-
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