62.350510648961
12.5429254
326
Überquerung des Antarktischen Polarkreises
Expeditionsreise von Ushuaia nach Ushuaia mit dem Ziel, bis 66°33’S vorzudringen und die Antarktische Halbinsel intensiv zu erkunden.
Auf dieser Reise mit 13 Tagen/11 Nächten fahren Sie von Ushuaia durch die Drake Passage zur Antarktischen Halbinsel und mit etwas Wetterglück bis zum Antarktischen Kreis. Tägliche Anlandungen und Zodiac Ausfahrten stehen im Mittelpunkt, ergänzt durch Vorträge an Bord und Zeit für Beobachtungen von Eis, Landschaft und Tierwelt.
ID: 1830782 in Antarktis, Südliche Shetlandinseln, Antarktische Halbinsel ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Ziel Antarktischer Kreis bei 66°33’S
Zwei Ausflüge pro Tag mit Zodiac und Anlandungen
Antarktische Halbinsel mit Paradise Bay und Lemaire Channel
South Shetland Islands mit Pinguinkolonien und Seevögeln
Bordprogramm mit Polarexperten und Citizen Science
Überquerung des Antarktischen Polarkreises: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Ushuaia und Zeit zur freien Verfügung
Nach einem freundlichen Empfang am Flughafen werden Sie zu einem der Partnerhotels gebracht, das in die patagonische Natur eingebettet liegt. Der restliche Tag ist bewusst offen gehalten: Sie können sich nach der Anreise ausruhen oder Ushuaia auf eigene Faust erkunden. Die Stadt gilt als südlichste Stadt der Welt und lässt sich gut zu Fuß entdecken, mit kurzen Wegen entlang der Uferpromenade, kleinen Museen und Geschäften im Zentrum. So entsteht ein ruhiger Einstieg, bevor die Tage an Bord deutlich strukturierter werden.
Am Abend findet optional ein erstes Briefing statt. Dabei geht es um praktische Fragen zur Expedition, den Ablauf an Bord und die geplanten Aktivitäten in der Antarktis. Gleichzeitig ist es eine Gelegenheit, erste Mitreisende kennenzulernen und sich inhaltlich auf die kommenden Etappen einzustimmen.
Tag 2: Einschiffung
Der Vormittag steht Ihnen weiterhin in Ushuaia zur Verfügung. Viele Gäste nutzen die Zeit, um im Hotel zu entspannen, ein Museum zu besuchen oder letzte Besorgungen in der Stadt zu erledigen. Dieser freie Abschnitt ist auch hilfreich, um sich an die lokale Zeit anzupassen und sich in Ruhe auf die Seereise vorzubereiten.
Am frühen bis mittleren Nachmittag erfolgt die begleitete Fahrt zum Schiff. Das Expeditionsteam und die Crew heißen Sie an Bord willkommen, helfen beim Einrichten und führen durch die wichtigsten Abläufe. Es folgen Sicherheits und Orientierungseinweisungen, die unter anderem den Umgang mit den Zodiacs, die Regeln bei Anlandungen und die grundsätzliche Organisation an Bord erklären. Den Abschluss bildet das Willkommensdinner des Kapitäns, während das Schiff Kurs Richtung Antarktis nimmt.
Alle Bilder dieses Partners
Tag 3: Drake Passage
Heute beginnt die Überquerung der Drake Passage, einer offenen Ozeanpassage, die zugleich den Übergang in antarktische Gewässer markiert. An Bord startet das Programm der Polarexperten mit Vorträgen und Hintergrundwissen zur Region, zur Tierwelt und zur Geschichte der Antarktis. Diese Inhalte sind so angelegt, dass sie Beobachtungen an Deck unterstützen und helfen, das Gesehene einzuordnen.
Zusätzlich können Sie am Citizen Science Programm teilnehmen oder die Zeit nutzen, um die Reise auf See bewusst zu erleben. Halten Sie Fernglas oder Kamera bereit, denn häufig begleiten Seevögel das Schiff, und mit etwas Glück lassen sich auch seltenere Arten beobachten. Beim Passieren der Antarktischen Konvergenz verändert sich die Umgebung spürbar: Die Temperaturen sinken, und die Reise geht in eine deutlich kältere Klimazone über.
Tag 4: Drake Passage
Die Überfahrt setzt sich fort und der Tagesablauf richtet sich nach den Bedingungen auf See. Das Expeditionsteam bietet weitere Informationen, kurze Briefings und Austauschmöglichkeiten an, während gleichzeitig die Vorbereitungen für die ersten Ausflüge in der Antarktis konkretisiert werden. Zeit an Deck bleibt ein wichtiger Bestandteil, denn Licht, Wind und Seegang können sich rasch ändern und prägen die Wahrnehmung dieser Etappe.
Mit zunehmender Annäherung an die Antarktis wird der Übergang in die polare Zone deutlicher. Die Luft ist meist kühler, und die Erwartung auf die ersten Anlandungen wächst. Je nach Situation werden operative Hinweise gegeben, denn bei Expeditionsreisen bestimmen Wetter, Seegang und Eisverhältnisse den genauen Zeitpunkt und die Reihenfolge der nächsten Schritte.
Tag 5: Antarktische Halbinsel und Kurs nach Süden
Mit dem Erreichen der Antarktischen Halbinsel beginnt die eigentliche Expeditionsphase. Sie bewegen sich in die Region der Gerlache Straße und folgen einem Tagesrhythmus mit in der Regel zwei Ausflügen pro Tag, sofern die Bedingungen es zulassen. Je nach Wetter und Eis sind dies Anlandungen oder Zodiac Fahrten, die unterschiedliche Perspektiven auf Küstenlinien, Gletscherfronten und Meereis ermöglichen.
Mögliche Erlebnisse sind Zodiac Ausfahrten in der Paradise Bay, wo die geschützten Gewässer oft gute Bedingungen für Beobachtungen bieten. Gleichzeitig bleibt die Tierwelt ein zentrales Thema, denn in dieser Region sind unter anderem Pinguine, Robben sowie Wale möglich. Die Auswahl der Orte erfolgt stets situationsabhängig, mit dem Ziel, sichere und sinnvolle Zeit draußen zu ermöglichen.
Tag 6: Weitere Erkundungen an der Antarktischen Halbinsel
Die Route führt zu wechselnden Plätzen entlang der Halbinsel, um unterschiedliche Landschaftsformen und Lebensräume zu zeigen. Auch heute sind zwei Ausflüge pro Tag vorgesehen, wobei das Expeditionsteam die Planung laufend an Wind, Sicht und Eis anpasst. Häufig ergibt sich eine Kombination aus Anlandung und Zodiac Fahrt, sodass sowohl Nähe zu Kolonien und Küsten als auch ein weiter Blick auf die Umgebung möglich wird.
Als möglicher Stopp gilt Cuverville Island, wo sich Pinguine in Brutgebieten beobachten lassen, selbstverständlich mit den üblichen Abständen und Regeln. Auch auf dem Wasser bleiben Chancen auf Sichtungen bestehen, etwa von Buckelwalen, die in diesen Gewässern vorkommen können. Zwischen den Ausflügen werden Beobachtungen an Bord eingeordnet und die nächsten Schritte besprochen.
Tag 7: Historische Orte und tierreiche Buchten
Im weiteren Verlauf nach Süden verbinden sich Naturbeobachtung und ausgewählte historische Stationen. Ein möglicher Besuch ist Damoy Point, wo historische Hütten einen Einblick in frühere Aktivitäten in der Region geben. Solche Orte werden geführt besucht und in einen sachlichen Kontext gesetzt, ohne den Charakter der Landschaft zu überlagern.
Parallel bleibt die Tierwelt prägend. In der Wilhelmina Bay besteht die Möglichkeit, Buckelwale zu sehen, und Zodiac Fahrten können genutzt werden, um Eisstrukturen und Küstenformen aus nächster Nähe zu betrachten. Wie an den Vortagen gilt: Die konkrete Ausgestaltung hängt von den Bedingungen ab, und Sicherheit sowie Umsetzbarkeit stehen im Vordergrund.
Tag 8: Lemaire Channel und die südliche Etappe
Ein Schwerpunkt kann heute die Passage durch den Lemaire Channel sein, eine schmale Durchfahrt mit steilen Flanken, in der die Landschaft besonders präsent ist. Ob und wie die Durchfahrt möglich ist, hängt von Sicht und Eis ab, und die Navigation erfolgt entsprechend vorsichtig. Gerade in dieser Region kann Meereis häufiger auftreten und den Tagesplan beeinflussen.
Wenn die Bedingungen es erlauben, werden weiterhin Ausflüge angeboten. Mit zunehmender südlicher Breite verändern sich Licht, Eis und Küstenbilder, und die Expedition gewinnt einen stärker polaren Charakter. Das Expeditionsteam informiert regelmäßig über die Lage und ordnet die Beobachtungen ein, damit die Entwicklung der Reise nachvollziehbar bleibt.
Tag 9: Antarktischer Kreis bei 66°33’S, wetterabhängig
Dieser Tag ist auf das zentrale Ziel ausgerichtet: die Überquerung des Antarktischen Kreises bei 66°33’S, sofern Wetter und Eis dies zulassen. Wird die Position erreicht, wird dies an Bord markiert und als gemeinsamer Meilenstein anerkannt, da nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Expeditionen so weit nach Süden gelangt. Eine kurze, passende Feier gehört in der Regel dazu, ohne den Expeditionscharakter zu verändern.
Unabhängig davon bleibt der Tag Teil der Halbinsel Erkundungen. Je nach Lage können weiterhin Anlandungen oder Zodiac Fahrten stattfinden. Auch hier bestimmen die Bedingungen den Ablauf, und die Planung bleibt flexibel, um sichere Möglichkeiten für Beobachtungen von Landschaft, Eis und Tierwelt zu nutzen.
Tag 10: South Shetland Islands
Nun geht es nordwärts zu den South Shetland Islands, dem nördlichsten Teil der Antarktis. Die Inselgruppe zeigt ein anderes Landschaftsbild, geprägt von eisbedeckten Gipfeln auf Inseln wie Livingstone, Greenwich und King George. Entlang der Küsten finden sich häufig Kolonien von Eselspinguinen und Zügelpinguinen, begleitet von verschiedenen Seevögeln, darunter auch Riesensturmvögel.
Wetterabhängig kann Deception Island besucht werden, ein aktiver Vulkankrater mit dunklen, teils dampfenden Sandflächen und sichtbaren Spuren früherer Nutzung. Ebenso ist Yankee Harbour als historischer Ankerplatz von Robbenjägern ein möglicher Programmpunkt. Diese Stopps verbinden Naturbeobachtung mit einem zurückhaltenden Blick auf die Geschichte der Region.
Tag 11: Drake Passage Richtung Norden
Die Rückreise beginnt mit der erneuten Überquerung der Drake Passage. Der Bordalltag wird wieder ruhiger, mit Zeit zum Ausruhen, zum Sortieren von Fotos und zum Besuch weiterer Vorträge oder Zusammenfassungen durch das Expeditionsteam. Auch auf dem Rückweg können Seevögel das Schiff begleiten, und Beobachtungen an Deck bleiben lohnend.
Mit dem Kurs nach Norden steigen die Temperaturen allmählich. Gleichzeitig werden organisatorische Informationen zur Ankunft und Ausschiffung geteilt, damit die Rückkehr nach Ushuaia reibungslos verläuft. Viele Gäste nutzen diese Tage, um die Eindrücke der vergangenen Woche in Ruhe nachwirken zu lassen.
Tag 12: Drake Passage und Abschluss an Bord
Die letzte volle Seetappe führt weiter durch die Drake Passage. Zum Abschluss der Expedition wird an Bord eine besondere Bildpräsentation gezeigt, ergänzt durch ein gemeinsames letztes Essen. So entsteht ein klarer Schlusspunkt, der die Reise inhaltlich zusammenführt, von den Tierbeobachtungen bis zu den besuchten Regionen.
Das Team steht weiterhin für Fragen zur Verfügung, und letzte Hinweise zur Ausschiffung werden gegeben. Mit der Annäherung an Feuerland rückt die Rückkehr in den Alltag näher, während die Reise als geschlossener Bogen von Patagonien in die Antarktis und zurück erkennbar wird.
Tag 13: Ausschiffung in Ushuaia
Am Morgen erfolgt die Ausschiffung in Ushuaia. Von hier aus können Sie einen Flug nach Buenos Aires antreten oder Ihren Aufenthalt in Ushuaia individuell verlängern. Das Reisepaket endet mit der morgendlichen Ausschiffung.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
Alle Bewertungen von Polar Latitudes
●●●●○ 4.0 von 5 Sterne (12 Bewertungen) auf Tripadvisor●●●●◐ 4.3 von 5 Sterne (86 Bewertungen) auf Google
Unterstützen Sie den Veranstalter und bewerten Sie jetzt
Bitte wählen Sie zwischen 1 und 5 Sternen* ○○○○○
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.





































































































































































































