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Antarktis intensiv - Falklandinseln, Südgeorgien & Polarkreis
Umfassende Expeditionsroute von Ushuaia über Falklandinseln und Südgeorgien bis zum Antarktischen Polarkreis
23-tägige Reise mit Landgängen, Zodiacfahrten und Vorträgen, flexibel nach Wetter und Eis, mit intensiven Tierbeobachtungen und Polargeschichte.
ID: 1830806 in Antarktis, Südliche Shetlandinseln, Antarktische Halbinsel, Südgeorgien, Drake-Passage, Falklandinseln, Nördlicher Polarkreis, Lemaire-Kanal ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Port Stanley
Grytviken und Shackleton
Schwarzkopf Albatrosse
Südgeorgien Pinguine
Lemaire Kanal
Antarktischer Polarkreis
Antarktis intensiv: Der Reiseablauf
Tag 1: Ankunft in Ushuaia
Nach der Ankunft werden Sie freundlich empfangen und zu einem Partnerhotel in patagonischer Natur gebracht. Der Tag bleibt zum Ankommen oder für erste Eindrücke in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Am Abend bietet ein Briefing Raum für Fragen und ein erstes Kennenlernen der Mitreisenden.
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Tag 2: Einschiffung
Der Vormittag steht für einen Museumsbesuch, einen Stadtbummel oder ruhige Stunden in Ushuaia zur Verfügung. Am Nachmittag geht es begleitet an Bord, wo Expeditionsteam und Crew Sie empfangen und beim Einrichten unterstützen. Sicherheits und Orientierungsinformationen sowie das Kapitäns Willkommensdinner markieren den Beginn der Expedition Richtung Süden.
Tag 3: Südlicher Ozean
Auf See folgen Einweisungen zu Umweltvorgaben und zur Expeditionssicherheit, die für alle Landgänge und Zodiacfahrten wichtig sind. Parallel starten Vorträge der wissenschaftlichen und umweltkundlichen Expertinnen und Experten zu Tierwelt, Geschichte und Geologie der kommenden Regionen. Mit wachsendem Abstand zum Festland rücken Beobachtungen von Seevögeln und erste Veränderungen von Wetter und Wellenbild in den Fokus.
Tag 4 bis 5: Die Falklandinseln
Die Annäherung an das Archipel bietet mit guten Chancen auf intensive Vogelbeobachtungen und abwechslungsreiche Küstenlandschaften. Typisch sind große Kolonien des Schwarzkopf Albatros sowie mehrere brütende Pinguinarten; auch verschiedene Möwen, Falken und weitere Seevögel werden regelmäßig gesichtet. Ost und West Falkland zeigen eine bemerkenswerte biologische Vielfalt und eine eigenständige Inselgeschichte. Je nach Wetterlage sind Erkundungen wie Saunders Island und The Neck möglich, wo Sandstrände und niedrige Klippen an Brutplätze der Albatrosse grenzen.
Tag 6 bis 7: Südlicher Ozean
Während der Überfahrt nach Osten nimmt die Dichte an Seevögeln oft weiter zu, und mit dem Überschreiten der Antarktischen Konvergenz werden antarktische Gewässer erreicht. Halten Sie Ausschau nach dem Wanderalbatros sowie nach Riesensturmvögeln und Sturmvögeln, die die Aufwinde der Dünung nutzen. Mit etwas Glück zeigen sich erste Walblase, und auch der Moment der ersten Eisbergsichtung kann in diese Etappe fallen.
Tag 8 bis 10: Südgeorgien
Südgeorgien gilt als tierreiches Zentrum des Südlichen Ozeans, und entlang der windgeschützten Küste sind große Ansammlungen brütender Pinguine, Robben und Seevögel wahrscheinlich. Vor dramatischer Bergkulisse liegen Gletscher und skulpturierte Eisberge oft dicht beieinander, was die Anlandungen und Zodiacpassagen prägt. Die Route verbindet Naturbeobachtung mit historischen Orten der Polarforschung und der Walfanggeschichte. Geplant ist auch ein Besuch von Grytviken mit der ehemaligen Walfangstation und dem kleinen Friedhof, auf dem Sir Ernest Shackleton beigesetzt ist.
Tag 11 bis 12: Scotia See
Auf dem Weg weiter nach Süden begleiten Vorträge und Tierbeobachtung den Bordalltag, während die Eisberge größer und häufiger werden können. Die Sichtungslage hängt von Wetter und Seezustand ab, doch Walbeobachtungen sind in dieser Region immer wieder möglich. Diese Tage schaffen zugleich Raum, um das Gelernte über Geologie, Eis und Ökosysteme auf die Umgebung anzuwenden und die nächsten Anlandungen vorzubereiten.
Tag 13 bis 17: Südliche Shetlandinseln und Antarktische Halbinsel
Mit dem Ziel von zwei Ausfahrten pro Tag erkundet das Expeditionsteam je nach Bedingungen Buchten, Kanäle und bekannte Landeplätze zwischen Inseln und Halbinsel. Zodiacfahrten führen durch eisbergreiche Passagen, und an ausgewählten Stellen können wissenschaftliche Stationen oder historische Orte angelaufen werden. Entlang der zerklüfteten Küsten sind verschiedene Pinguinarten sowie Robben und Wale regelmäßig zu beobachten, ohne dass Sichtungen garantiert werden können. Vier Tage eröffnen einen breiten Möglichkeitsraum für Landgänge, Fotomomente und eine vertiefte Annäherung an die Dynamik des antarktischen Lebensraums.
Tag 18 bis 19: Antarktischer Polarkreis
Der Vorstoß Richtung 66 Grad 33 Süd gehört zu den anspruchsvolleren Abschnitten und hängt stark von Eis und Wetter ab. Auf dem Weg kann eine Durchfahrt durch den Lemaire Kanal möglich sein, wo steile Felsflanken und treibende Eisberge die Navigation bestimmen. Mit zunehmender südlicher Breite verdichtet sich die Szenerie aus Gletschern, Packeis und weiten Horizonten. Sollte der Polarkreis erreicht werden, wird dieser Moment in ruhiger Atmosphäre gewürdigt, bevor die Route wieder nach Norden schwenkt.
Tag 20: Südliche Shetlandinseln und Antarktische Halbinsel
Zurück im Bereich der Inseln und der Halbinsel setzen sich Zodiacfahrten und Landgänge fort, abgestimmt auf aktuelle Bedingungen. Dabei lassen sich mit etwas Übung unterschiedliche Robbenarten wie Pelz, Seeleopard und Weddell erkennen, die an Ufern oder auf Eisschollen ruhen können. Auch die Beobachtung von Pinguinen und die Suche nach Walen bleibt ein wiederkehrendes Thema. Der Tag bietet weitere Gelegenheiten, Landschaftsformen und Eisstrukturen fotografisch festzuhalten.
Tag 21 bis 22: Drake Passage
Die Rückfahrt über die Drake Passage führt wieder nach Norden und bringt Zeit für Rückblicke und letzte Vorträge. An Bord wird der Abschluss der Expedition mit einer Bilderschau und einem Fotowettbewerb begleitet, ergänzt durch ein gemeinsames Abschlussessen. Je nach Seegang bleibt auch Raum, um das Beobachtete zu ordnen und offene Fragen mit dem Expeditionsteam zu besprechen.
Tag 23: Ausschiffung in Ushuaia
Am Morgen erfolgt die Ausschiffung in Ushuaia. Nach dem Frühstück endet die Reiseleistung.
Unterkunft:
Die Reise umfasst Übernachtungen an Bord während der Expedition sowie eine Hotelunterbringung vor der Einschiffung in Ushuaia. Vor Ort wird ein Partnerhotel in patagonischer Natur genutzt, das Raum zum Ankommen und Ausruhen bietet. An Bord stehen die Abläufe im Zeichen der Expedition, mit Vorträgen, Briefings und den täglichen Ausfahrten, die den Tagesrhythmus bestimmen.
Besonderheiten:
Der Reiseverlauf folgt dem Charakter einer Expedition und wird fortlaufend an Wetter, Eis und lokale Gegebenheiten angepasst. An Seetagen finden Briefings zu Expeditionssicherheit und zu Umweltvorschriften statt, die für Aktivitäten in antarktischen Gewässern relevant sind. Landgänge und Zodiacfahrten erfolgen nach Entscheidung des Expeditionsteams vor Ort. Tierbeobachtungen sind wahrscheinlich, können jedoch nicht garantiert werden, da Sichtungen von Bedingungen und Verhalten der Tiere abhängen.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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