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Antarktis im Frühling entdecken
Eine Expeditionsreise zur Antarktischen Halbinsel in der Übergangszeit von Winter zu Frühling mit Fokus auf Naturbeobachtung und Anlandungen.
Diese Reise umfasst 11 Tage/9 Nächte und führt von Ushuaia nach Ushuaia. Sie erleben die Antarktis zu einer Jahreszeit, in der das Packeis noch präsent ist, Pinguine mit Balz und Nestbau beginnen und die Wahrscheinlichkeit, anderen Schiffen zu begegnen, besonders gering ist.
ID: 1830781 in Antarktis, Südliche Shetlandinseln, Antarktische Halbinsel ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Expedition zur Antarktischen Halbinsel
Südliche Shetlandinseln mit Zodiac Erkundungen
Citizen Science Programm an Bord
Sehr gute Chancen auf Tierbeobachtungen
Vorträge durch Polar Expertinnen und Experten
Antarktis im Frühling entdecken: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Ushuaia und Zeit zur Erkundung
Nach Ihrer Ankunft werden Sie am Flughafen freundlich empfangen und zu einem der kooperierenden Premium Hotel Resorts gebracht, das in die Landschaft Patagoniens eingebettet ist. Nach dem Check in haben Sie Zeit, sich von der Anreise zu erholen oder Ushuaia auf eigene Faust kennenzulernen, die südlichste Stadt der Welt. Je nach Interesse bieten sich Spaziergänge, ein erster Blick auf den Hafen oder ein ruhiger Nachmittag im Hotel an, um sich auf die kommenden Tage einzustimmen. Am Abend findet optional ein Briefing statt, bei dem Sie Fragen stellen können und erste Mitreisende treffen. So erhalten Sie einen klaren Überblick über den Ablauf und die Rahmenbedingungen der Expedition, bevor es am nächsten Tag an Bord geht.
Tag 2: Einschiffung
Der Vormittag steht Ihnen in Ushuaia zur freien Verfügung. Sie können im Hotel entspannen, ein Museum besuchen oder durch die Geschäfte der Stadt gehen und letzte Besorgungen erledigen. Am Nachmittag werden Sie zum Schiff begleitet, wo Sie vom Expeditionsteam und der Crew empfangen werden und Zeit haben, sich in Ihrer Kabine einzurichten. Anschließend folgen Sicherheits und Orientierungsinformationen, damit alle Abläufe an Bord und die Regeln für die kommenden Landgänge verständlich sind. Den Abschluss bildet das Willkommensdinner des Kapitäns. Danach heißt es Leinen los, und das Schiff nimmt Kurs Richtung Antarktis.
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Tag 3: Drake Passage
Heute beginnt die Passage durch die Drake Passage, eine klassische Route auf dem Weg zur Antarktis. An Bord begleiten Sie Polar Expertinnen und Experten mit Vorträgen, die Einblicke in die Tierwelt und die Geschichte der Region geben und den Kontext für die kommenden Tage schaffen. Zusätzlich können Sie am Citizen Science Programm teilnehmen oder die Zeit nutzen, um die Überfahrt in Ruhe zu erleben und die Beobachtungen vom Deck aus zu verfolgen. Halten Sie Fernglas oder Kamera bereit, denn häufig begleiten Seevögel das Schiff über längere Strecken. Während der Fahrt überqueren Sie die Antarktische Konvergenz, was sich in spürbar kühleren Temperaturen und veränderten Bedingungen auf See bemerkbar macht.
Tag 4: Drake Passage
Die Überfahrt setzt sich fort, und der Tag bietet weitere Gelegenheiten, das Leben auf See und die Vorbereitung auf die Anlandungen zu erleben. Die Vorträge und Briefings an Bord vertiefen das Verständnis für die antarktische Umwelt, ihre Dynamik und die Besonderheiten der bevorstehenden Expeditionstage. Gleichzeitig bleibt Zeit, die Umgebung vom Schiff aus zu beobachten und nach selten gesehenen Arten Ausschau zu halten, die in diesen Gewässern auftreten können. Seevögel sind weiterhin häufige Begleiter, und die Beobachtung vom Außendeck gehört für viele zu den prägenden Momenten dieser Etappe. Mit dem weiteren Vorankommen Richtung Süden rücken die antarktischen Gewässer näher, und die Bedingungen werden zunehmend von Kälte, Wind und dem ersten Eis geprägt.
Tag 5: Südliche Shetlandinseln
Die Südlichen Shetlandinseln sind vulkanischen Ursprungs und zeigen eine Geologie, die sich deutlich von vielen anderen Regionen unterscheidet. Sie erwarten schroffe Berge, Gletscher und eine Tierwelt, die nach dem Winter wieder aktiver wird. Zügelpinguine und Eselspinguine sind häufig zu sehen, und an der Küste trifft man nicht selten auf See Elefantenrobben und Pelzrobben. Auch Wale werden in dieser Region oft gesichtet. Der Tag ist überwiegend für Erkundungen mit den Zodiacs vorgesehen, mit möglichen Stopps an Land, etwa für einen Spaziergang entlang der dunklen Strände von Deception Island. Ob an Land oder auf dem Wasser, im Zodiac oder im Kajak, der Fokus liegt auf einer intensiven Annäherung an diese Landschaft und ihre Bedingungen.
Tag 6: Antarktis im Frühling
Willkommen in der Antarktis in der Übergangszeit zum Frühling. In den kommenden Tagen stehen Beobachtungen der Tierwelt und das Erleben der Eislandschaften im Mittelpunkt. Sie sehen verschiedene Pinguinarten, die an Land kommen, Partner finden, Nester anlegen und mit der Brutphase beginnen. Das winterliche Meereis prägt vielerorts noch das Bild, und gleichzeitig treiben erste größere Eisberge durch die Gewässer, die sich mit der Saison verändern. Während der Ausfahrten und Anlandungen bleibt der Blick auch auf das Wasser gerichtet, denn Robben und Wale können jederzeit auftauchen. Am Ende des Tages bieten die langen Dämmerungsphasen und die tief stehende Sonne besondere Lichtverhältnisse, die für Beobachtung und Fotografie interessant sind.
Tag 7: Antarktis im Frühling
Die Tagesplanung richtet sich nach Wetter, Eis und den Möglichkeiten für sichere Anlandungen. Ziel bleibt es, die Antarktische Halbinsel aus unterschiedlichen Perspektiven zu erkunden und dabei sowohl Küstenabschnitte als auch geschützte Buchten zu erreichen. Sie setzen die Beobachtung der Pinguinkolonien fort und achten auf Verhaltensweisen wie Nestbau und das Versorgen der Eier. Das Meereis und die Eisberge strukturieren die Landschaft und beeinflussen die Routen der Zodiacs, wodurch sich die Eindrücke von Tag zu Tag verändern können. Auch heute lohnt es sich, nach Robben auf Eisschollen und nach Walen in den Durchfahrten Ausschau zu halten. Je nach Bedingungen können zudem Orte mit historischem Bezug oder Bereiche in der Nähe wissenschaftlicher Aktivitäten Teil des Programms sein.
Tag 8: Antarktis im Frühling
Ein weiterer Tag in der Antarktis, an dem die Kombination aus Eis, Tierwelt und wechselnden Lichtverhältnissen den Rahmen setzt. Sie verbringen Zeit auf dem Wasser und an Land, um die Region weiter zu erschließen und die Beobachtungen der vergangenen Tage zu ergänzen. Pinguine bleiben ein zentrales Thema, insbesondere die frühen Phasen der Brutsaison, die sich in den Kolonien gut nachvollziehen lassen. Gleichzeitig prägen die großen Eisformen, von flachem Meereis bis zu aufragenden Eisbergen, die Szenerie und machen die Navigation und Auswahl der Landeplätze zu einem fortlaufenden Prozess. Robben und Wale können weiterhin in den Gewässern auftauchen, oft ohne lange Vorankündigung. Wenn es die Route erlaubt, können auch Besuche an aktiven wissenschaftlichen Stationen oder an historischen Anlandestellen auf dem Tagesplan stehen.
Tag 9: Drake Passage
Heute beginnt die Rückfahrt nach Norden, und das Schiff nimmt erneut Kurs auf die Drake Passage. Nach den intensiven Tagen in der Antarktis verlagert sich der Schwerpunkt wieder auf das Bordprogramm und die Beobachtung der See. Es bleibt Zeit, Eindrücke zu sortieren, Fotos zu sichten und die Inhalte aus den Vorträgen mit den eigenen Erlebnissen zu verbinden. Auch auf dieser Etappe können Seevögel das Schiff begleiten, und mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich verschiedene Arten gut unterscheiden. Die Bedingungen auf See können sich rasch ändern, weshalb die Zeit an Deck und die Abläufe an Bord entsprechend angepasst werden. Schritt für Schritt entfernen Sie sich von den antarktischen Gewässern und nähern sich wieder Südamerika.
Tag 10: Drake Passage
Die Überfahrt setzt sich fort, und an Bord wird der Abschluss der Expedition vorbereitet. In gemeinsamer Runde wird die Reise mit einer besonderen Diashow zusammengefasst, die die wichtigsten Stationen und Beobachtungen dokumentiert. Dazu kommt ein letztes gemeinsames Essen, das den formalen Abschluss der Expedition markiert und Raum für Gespräche über die Erlebnisse bietet. Gleichzeitig bleibt Zeit, die letzten Stunden auf See zu nutzen, um noch einmal nach Seevögeln Ausschau zu halten oder die Route auf Karten und in Gesprächen nachzuvollziehen. Mit der Annäherung an Ushuaia werden die Temperaturen milder und die See verändert sich spürbar. Der Tag endet mit dem Ausblick auf die Rückkehr in den Hafen am nächsten Morgen.
Tag 11: Ausschiffung in Ushuaia und Abreise
Am Morgen erreichen Sie Ushuaia und gehen von Bord. Damit endet das Reisepaket nach dem Frühstück und der Ausschiffung. Anschließend können Sie einen Flug nach Buenos Aires antreten oder Ihren Aufenthalt in Ushuaia individuell verlängern, um weitere Eindrücke der Region zu sammeln. Transfers und Abläufe vor Ort erfolgen entsprechend der Organisation am Ankunftstag. Bitte planen Sie Ihre Weiterreise so, dass ausreichend Zeit für die Ausschiffung und die Abläufe im Hafen bleibt.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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