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Antarktis Basecamp, inkl. Lange Wanderungen
Antarktis Basecamp Expedition ab Ushuaia mit Aktivtagen in der Marguerite Bay und langen Wanderungen in kleinen Gruppen.
Auf dieser Reise mit 14 Tagen/13 Nächten an Bord der MS Ortelius überqueren Sie die Drake Passage, erreichen die Antarktische Halbinsel bis über den Polarkreis und nutzen ein Basecamp Konzept mit langen Wanderungen, Schneeschuhwandern, Kajakfahren und möglichem Camping.
ID: 1830775 in Antarktis, Antarktische Halbinsel ●●●●● 160 Bewertungen
14 Tage / 13 Nächte
Expeditionsschiff m/v Ortelius
Basecamp Aktivitäten in der Marguerite Bay
Lange Wanderungen in kleinen Gruppen
Polarkreis Überquerung und Crystal Sound
Gullet Passage und Detaille Island
Chancen auf Pinguine Robben und Wale
Antarktis Basecamp Lange Wanderungen: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Ushuaia und Einschiffung
Ihre Reise beginnt in Ushuaia in Argentinien, an der Südspitze Südamerikas auf Feuerland. Am Nachmittag gehen Sie an Bord der MS Ortelius. Nach dem Einchecken und den ersten Informationen zu Sicherheit und Ablauf der Expedition fährt das Schiff aus dem Hafen und folgt dem Beagle Kanal, der von Bergen gesäumt ist. Die geschützten Gewässer bieten einen ruhigen Start, bevor in den kommenden Tagen die offene See der Drake Passage folgt. Der Abend dient dem Ankommen an Bord und der Orientierung, während sich die Landschaft von Hafenansichten zu den breiteren Perspektiven des Kanals verändert. Je nach Bedingungen bleibt Zeit, erste Seevögel zu beobachten, die in diesen Gewässern häufig auftreten. Damit beginnt die Reise als klassische Antarktis Überfahrt mit anschließender Basecamp Phase.
Tag 2: Drake Passage, Übergang zur Antarktischen Konvergenz
Die Überfahrt über die Drake Passage beginnt. In den nächsten zwei Tagen erleben Sie Bedingungen, die auch frühe Polarforscher kannten, mit kühlen salzigen Brisen und rollender See. Mit etwas Glück zeigt sich ein Finnwal, der in der Distanz ausbläst. Im Verlauf der Passage nähert sich das Schiff der Antarktischen Konvergenz, der natürlichen Grenze der Antarktis, die entsteht, wenn kalte Strömungen auf wärmere subantarktische Meere treffen. Nach dem Passieren dieser Zone gelangen Sie in die antarktische Aufstromzone, in der sich die Produktivität des Meeres verändert. Damit wandelt sich nicht nur die Meeresfauna, sondern auch die Vogelwelt. Zu den möglichen Arten zählen Wanderalbatrosse, Graukopfalbatrosse, Schwarzbrauenalbatrosse, Graumantel Rußalbatrosse, Kaptauben, Silbersturmvögel, Buntfuß Sturmschwalben, Blausturmvögel und Antarktiksturmvögel. Der Tag ist als Seetag angelegt, mit Schwerpunkt auf Beobachtung und Vorbereitung auf die ersten Operationen.
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Tag 3: Drake Passage, Seevögel und Annäherung an die Halbinsel
Die Drake Passage setzt sich fort, und die Beobachtung der Seevögel bleibt ein zentraler Bestandteil des Tages. Viele Arten nutzen die Luftströmungen über den Wellen und begleiten das Schiff über längere Strecken, was gute Beobachtungsmöglichkeiten vom Deck aus bietet. Gleichzeitig verändert sich die Meeresumwelt mit zunehmender Nähe zur Antarktis, und die Planung an Bord richtet sich stärker auf die bevorstehenden Anlandungen aus. Der Tag bleibt in erster Linie ein Transit, kann aber je nach Bedingungen auch Sichtungen von Meeressäugern ermöglichen. An Bord werden die Abläufe für Zodiacbetrieb, Landgänge und die Basecamp Aktivitäten erläutert, einschließlich der Anforderungen für lange Wanderungen. Damit dient der Tag sowohl der Überfahrt als auch der Vorbereitung auf die operative Phase in der Antarktis. Gegen Ende des Tages rückt die Küste näher, und die Reise wechselt in die Region der Antarktischen Halbinsel.
Tag 4: Pendleton Straße, Renaud Island und Polarkreis Überquerung
Sie erreichen die Antarktische Halbinsel. Wenn die Meereisbedingungen es zulassen, wird durch die Pendleton Straße gefahren und versucht, an der selten besuchten Südspitze von Renaud Island anzulanden. Hier besteht die Möglichkeit, die ersten Adéliepinguine der Reise zu sehen, und die Umgebung bietet weite Blicke auf Eisberge in einer schneeverwehten Küstenlandschaft. Am späten Nachmittag setzt die MS Ortelius die Reise in Richtung Adelaide Island und Marguerite Bay fort. Dabei wird der Polarkreis überquert. Die Nacht verbringen Sie in der Region Crystal Sound, wo die Landschaft auch bei später Stunde noch gut beobachtbar sein kann. In diesem Gebiet sind zudem Sichtungen von Orcas, Buckelwalen und Zwergwalen möglich, abhängig von Bedingungen. Der Tag verbindet damit erste Landgänge, eine wichtige geografische Marke und die Annäherung an das Basecamp Gebiet.
Tag 5: Marguerite Bay Basecamp, erste Aktivitätstage und Inselziele
In den kommenden Tagen liegt der Schwerpunkt auf Aktivitäten im Basecamp Format in der Marguerite Bay. Das Programm umfasst lange Wanderungen, Schneeschuhwanderungen, Kajakfahrten und bei geeigneten Bedingungen Camping. Mögliche Ziele sind Horseshoe Island mit einer verlassenen Forschungsstation und erhaltenen Artefakten, die Einblicke in frühe wissenschaftliche Arbeit geben. Auch Pourquoi Pas Island ist möglich, mit einer Landemöglichkeit an einem felsigen Strand vor dem Moider Gletscher und der Chance, Antarktische Seebären in Strandnähe zu sehen. Die Tagesplanung richtet sich nach Eis, Wind und Sicht und wird so gestaltet, dass ausreichend Zeit für Aktivitäten an Land und in Küstennähe bleibt. Welche Orte tatsächlich besucht werden, hängt von den Bedingungen ab.
Tag 6: Marguerite Bay, lange Wanderungen und alternative Landgänge
Auch heute bleibt die Marguerite Bay der zentrale Schauplatz. Lange Wanderungen werden in kleinen Gruppen von bis zu 24 Personen durchgeführt und von mindestens zwei Expeditionsmitarbeitern begleitet, die Erfahrung in diesem Gelände haben. Die Wanderungen dauern typischerweise drei bis vier Stunden und führen über teils unwegsames, felsiges und verschneites Gelände mit deutlichen Höhenunterschieden. Das Tempo ist gleichmäßig, die Bedingungen können jedoch anspruchsvoll sein und sich schnell ändern. Für Gäste, die nicht an den langen Wanderungen teilnehmen, werden während dieser Zeit alternative Aktivitäten oder Anlandungen angeboten. Je nach Standort kann Stonington Island in Frage kommen, ein früherer Forschungsstandort mit historischen Gebäuden und Artefakten. Der Tag bleibt aktivitätsorientiert und nutzt das Basecamp Konzept, um Zeitfenster für Landgänge optimal auszuschöpfen.
Tag 7: Marguerite Bay, Red Rock Ridge und weitere Aktivitätsoptionen
Wenn die Bedingungen es zulassen, wird versucht, am Red Rock Ridge auf dem antarktischen Festland anzulanden. Die rot gefärbten Klippen heben sich deutlich von der eisigen Umgebung ab. Hier können Adéliepinguine vorkommen, zudem werden Robben und Antarktikscharben in der Umgebung erhofft. Unabhängig vom konkreten Landeplatz bleibt das Programm auf Basecamp Aktivitäten ausgerichtet, mit der Möglichkeit, Wanderungen, Schneeschuhwanderungen oder Kajakfahrten anzubieten, sofern Wind und Eis dies erlauben. Die Planung bleibt flexibel, um sichere Bedingungen zu nutzen und gleichzeitig die Tierwelt möglichst wenig zu stören. Je nach Wetterlage kann auch die Option Camping erneut geprüft werden, ohne dass dies garantiert werden kann.
Tag 8: Marguerite Bay, weiterer Aktivitätstag und flexible Standortwahl
Ein weiterer Tag in der Marguerite Bay dient dazu, die Basecamp Möglichkeiten weiter zu nutzen. Je nach Eis und Wetter kann das Schiff in der Region umpositioniert werden, um geschützte Bereiche für Kajakfahrten oder geeignete Landpunkte für Wanderungen zu finden. Die langen Wanderungen bleiben eine Option für geeignete Teilnehmer, während parallel alternative Landgänge angeboten werden. Die Tagesgestaltung ist bewusst flexibel, da sich Bedingungen in dieser Region schnell ändern können und die Auswahl der Orte davon abhängt, wo sichere Anlandungen möglich sind. Der Tag ist als weiterer Baustein der Basecamp Phase angelegt, bevor in den folgenden Tagen die Passage durch die Gullet und der Besuch von Detaille Island möglich werden.
Tag 9: Die Gullet Passage, enge Wasserstraße und Tierbeobachtung
Wenn die Bedingungen es zulassen, segeln Sie durch die Gullet, einen engen Kanal mit hoch aufragenden Bergen zu beiden Seiten. Während der Passage können Vögel dem Schiff folgen, und in den Gewässern sind Pinguine und Robben möglich. Wenn die Eisbedingungen es erlauben, kann am Nachmittag eine Anlandung oder eine Kreuzfahrt in der Umgebung stattfinden. Der Tag verbindet damit eine nautisch geprägte Passage mit der Möglichkeit, die Landschaft aus nächster Nähe zu erleben. Gleichzeitig bleibt Zeit für Beobachtung, da sich in den Übergangszonen zwischen Eis und offenem Wasser häufig Tieraktivität zeigt. Der Tag leitet in den Abschnitt um Detaille Island über.
Tag 10: Detaille Island, verlassene Station und Gletscherlandschaft
Möglicherweise landen Sie auf Detaille Island, wo sich eine verlassene britische Forschungsstation befindet. Die erhöhte Lage der Insel bietet Ausblicke auf die umliegende Gletscherlandschaft. Je nach Bedingungen kann der Besuch als Anlandung oder als Zodiacfahrt gestaltet werden, um die Küstenlinie und Eisformen zu erkunden. Der Tag ist weniger durch lange Distanzen geprägt als durch das Zusammenspiel aus historischer Infrastruktur und Landschaft. Die Planung richtet sich nach Eis und Wetter, da diese Faktoren die Zugänglichkeit bestimmen. Damit schließt sich die operative Phase in der Region, bevor die Rückfahrt nach Norden beginnt.
Tag 11: Drake Passage nordwärts, vertraute Seevögel
Die Rückreise beginnt mit der Überquerung der Drake Passage. Auch auf dieser Passage begleiten Seevögel das Schiff, häufig dieselben Arten, die bereits auf dem Weg nach Süden zu sehen waren. Der Tag ist als Seetag angelegt, mit Routine an Bord und fortlaufendem Ausguck. Gleichzeitig bietet der Tag Zeit, die Eindrücke der Basecamp Phase zu ordnen und sich auf die Rückkehr nach Ushuaia vorzubereiten. An Bord werden üblicherweise Informationen zu den Abläufen der Ausschiffung gegeben. Damit markiert der Tag den Übergang von der Expeditionsphase zurück in die lange Überfahrt.
Tag 12: Drake Passage, Transit Richtung Südamerika
Die Nordpassage setzt sich fort. Seevögel bleiben präsent, und die Fahrt wird von den Wetterlagen des Südlichen Ozeans bestimmt. Der Tag ist in erster Linie ein Transit, der Zeit bietet, die Reise Revue passieren zu lassen und organisatorische Punkte für die Ankunft zu klären. Je nach Bedingungen sind weiterhin Sichtungen von Meeressäugern möglich, auch wenn der Schwerpunkt auf einer sicheren und planmäßigen Überfahrt liegt. An Bord werden die letzten Hinweise zur Ausschiffung und zu den Zeiten am nächsten Tag gegeben.
Tag 13: Letzter Seetag, Annäherung an Feuerland
Auch heute bleibt die Reise auf See, während die MS Ortelius weiter Richtung Ushuaia fährt. Je nach Bedingungen können Seevögel weiterhin in der Nähe des Schiffes auftreten, und die Beobachtung bleibt Teil des Tagesablaufs. Gleichzeitig rückt die Rückkehr in geschütztere Gewässer näher, und die Vorbereitungen für die Ausschiffung werden abgeschlossen. Der Tag dient dazu, die Expedition ruhig ausklingen zu lassen, nachdem die aktiven Tage in der Marguerite Bay und die Passagen in der Antarktis abgeschlossen sind. Damit endet die letzte Nacht an Bord.
Tag 14: Ushuaia, Ausschiffung und Abreise
Sie erreichen Ushuaia. Die Reise endet nach dem Frühstück an Bord mit der Ausschiffung. Anschließend setzen Sie Ihre individuelle Weiterreise fort.
Zusatzinformationen zu langen Wanderungen:
Lange Wanderungen sind für kleine Gruppen von bis zu 24 Passagieren vorgesehen und werden von mindestens zwei Expeditionsmitarbeitern begleitet, die Erfahrung in diesem Gelände haben. Die Wanderungen dauern typischerweise drei bis vier Stunden und führen über teils unwegsames, felsiges und verschneites Gelände mit deutlichen Höhenunterschieden. Das Tempo ist gleichmäßig, die Bedingungen können jedoch anspruchsvoll sein und sich schnell ändern. Ein gutes Maß an Fitness und die Bereitschaft, längere Zeit zu Fuß zu gehen, sind erforderlich. Gäste, die nicht teilnehmen, erhalten während dieser Zeit alternative Aktivitäten oder Anlandungen.
Inklusive Antarktis Basecamp Lange Wanderungen
- Vorgeplanter Gruppentransfer vom Schiff zum Flughafen in Ushuaia (direkt nach der Ausschiffung)
- Gepäcktransport vom Abholort zum Schiff am Tag der Einschiffung in Ushuaia
- Bei unseren „Basecamp“-Abreisen sind alle angebotenen Aktivitäten (einschließlich Camping, Kajakfahren, Schneeschuhwandern/Wandern, Fotoworkshop, lange Wanderungen) sowie unsere standardmäßig enthaltenen Landausflüge und Zodiac-Fahrten kostenlos
- Kostenlose Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
- Kostenloses WLAN. Alle Gäste erhalten täglich 1,5 GB Datenvolumen, das alle 24 Stunden erneuert wird
- Kostenlose Dopper-Wasserflasche zur Nutzung während und nach Ihrer Expedition
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
So. 27.02.2028 - Sa. 11.03.2028
14 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
14 Tage ab Ushuaia, Argentinien
Verfügbar auf Anfrage
ab €12450,-
ab €12450,-
Deck: 3 12m² Vierfachbelegung Doppel Bullauge
ab €14000,-
Deck: 3 12m² Dreifachbelegung Doppel Bullauge
ab €15300,-
Deck: 3 & 4 11m² Doppelbett Doppel Bullauge
ab €16000,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €17800,-
Deck: 5 17m² Doppelbett Standard Fenster
ab €18550,-
Deck: 5 18m² Doppelbett Standard Fenster
Alle Preise pro Person in Zwei- oder Mehrbettkategorie. Einzelzimmer-Zuschläge, Kinderpreisvorteile etc. auf Anfrage.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.
Fixe Reisedaten, Zusatztage sind möglich.





















































































































