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Antarktis – Ultimative Polarkreis-Überquerung
Eine 15 tägige Expeditionsreise ab Ushuaia mit Zeit für Anlandungen, Zodiac Ausfahrten und die Überquerung des antarktischen Polarkreises.
Auf dieser Reise mit 15 Tagen/13 Nächten an Bord fahren Sie von Ushuaia nach Ushuaia und folgen einer Route, die bis zum antarktischen Polarkreis bei 66 Grad 33 Süd führt. Unterwegs stehen die Südlichen Shetlandinseln, die Antarktische Halbinsel und mehrere Tage mit intensiver Erkundung per Zodiac und an Land im Mittelpunkt.
ID: 1830784 in Antarktis, Südliche Shetlandinseln, Antarktische Halbinsel ●●●●◐ 98 Bewertungen
1 Tage / 0 Nächte
Expeditionsschiff
Premium Hotelübernachtung in Ushuaia
Seetage mit Polarexperten und Citizen Science
Zodiac und Kajak Erkundungen
Südliche Shetlandinseln mit Pinguinen und Robben
Überquerung des antarktischen Polarkreises
Antarktische Halbinsel mit Buchten Kanälen und wissenschaftlichen Stationen
Antarktis – Ultimative Polarkreis-Überquerung: Der Reiseverlauf
Tag 1: Anreise nach Ushuaia
Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie freundlich empfangen und zu einem unserer Partnerhotels gebracht, das in die patagonische Natur eingebettet liegt. Nach dem Check in bleibt Zeit, um sich von der Anreise zu erholen oder Ushuaia auf eigene Faust zu erkunden, die südlichste Stadt der Welt. Je nach Interesse bieten sich ein Spaziergang entlang der Uferbereiche, ein Besuch kleiner Museen oder ein erster Blick auf die umliegenden Berge an, die das Stadtbild prägen. Am Abend findet optional ein Briefing statt, bei dem Sie Fragen stellen können und die Gelegenheit haben, andere Reisende kennenzulernen. Die Übernachtung erfolgt im Hotel in Ushuaia.
Tag 2: Einschiffung
Der Vormittag steht Ihnen in Ushuaia zur freien Verfügung. Sie können im Hotel entspannen, durch die Stadt bummeln, ein Museum besuchen oder letzte Besorgungen in den Geschäften erledigen. Am frühen bis mittleren Nachmittag werden Sie zum Schiff begleitet. An Bord begrüßen Sie das Expeditionsteam und die Crew, helfen beim Einrichten in der Kabine und geben eine Sicherheits und Orientierungsunterweisung, damit die Abläufe an Bord klar sind. Anschließend folgt das Willkommensdinner des Kapitäns. Mit dem Auslaufen beginnt die Überfahrt Richtung Antarktis, und die Reise verlagert sich vom Land in die Weite des Südpolarmeers.
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Tag 3: Drake Passage
Heute beginnt die Passage durch die Drake Passage, eine klassische Seestrecke auf dem Weg in die Antarktis. Während das Schiff Kurs nach Süden hält, bietet das Bordprogramm Raum für Einordnung und Vorbereitung: Polarexperten teilen Wissen zur Natur und Geschichte der Region, von Tierwelt bis zu den Expeditionen früherer Zeiten. Wer möchte, kann sich am Citizen Science Programm beteiligen und Beobachtungen beitragen, oder die Seetage nutzen, um die Fahrt bewusst zu erleben. Halten Sie Fernglas oder Kamera bereit, denn häufig begleiten Seevögel das Schiff über längere Zeit. Mit dem Annähern an die Antarktische Konvergenz verändern sich Licht, Wetter und Temperatur spürbar, ein erster Hinweis darauf, dass die antarktischen Gewässer näher rücken.
Tag 4: Drake Passage
Auch der zweite Tag auf See dient dem Übergang in den antarktischen Raum. Die Vorträge und Gespräche mit dem Expeditionsteam werden fortgesetzt, oft ergänzt durch Hinweise zur Beobachtung von Seevögeln und zur Orientierung in dieser besonderen Meeresregion. Die Crew informiert über Sicherheitsaspekte und über das Verhalten bei späteren Anlandungen, damit die Abläufe an Land und in den Zodiacs reibungslos funktionieren. Während der Fahrt über die Konvergenz sind Veränderungen im Wasser und in der Luft deutlich wahrnehmbar, und mit etwas Glück zeigen sich erste Eisformen am Horizont. Für viele ist die erste Sichtung eines Eisbergs ein prägender Moment, der die Ankunft in der Antarktis ankündigt. Am Abend bleibt Zeit, die Eindrücke an Deck oder in den Gemeinschaftsbereichen nachklingen zu lassen.
Tag 5: Südliche Shetlandinseln
Die Südlichen Shetlandinseln sind vulkanischen Ursprungs und zeigen eine Geologie, die sich deutlich von vielen anderen antarktischen Regionen unterscheidet. Berge, Gletscher und dunkle Gesteinsflächen bilden einen markanten Kontrast zum Schnee. In dieser Umgebung sind häufig Zügel und Eselspinguine zu sehen, und an den Küstenbereichen halten sich nicht selten See Elefanten und Pelzrobben auf. Auch Wale werden in dieser Region oft gesichtet. Der Tag ist überwiegend für Erkundungen eingeplant, typischerweise mit Zodiacs und je nach Bedingungen auch mit Kajaks. Ob vom Wasser aus oder bei Anlandungen, die Südlichen Shetlandinseln bieten eine konzentrierte Einführung in Landschaft und Tierwelt der Antarktis.
Tag 6: Auf dem Weg zum antarktischen Polarkreis
Mit der Fahrt nach Süden über die Bransfieldstraße zeichnet sich die Silhouette der Antarktischen Halbinsel immer klarer ab. Die Wahrscheinlichkeit für Tierbeobachtungen nimmt zu, darunter Pinguine, Wale und Pelzrobben, und auch die Zahl eindrucksvoll geformter Eisberge wächst. Durch die großzügig geplante Zeit in dieser Region ergeben sich viele Möglichkeiten für Anlandungen und Ausfahrten, in der Regel zweimal täglich, sofern Wetter und Eisbedingungen es zulassen. Das Expeditionsteam wählt die Orte flexibel, um die besten Bedingungen zu nutzen und gleichzeitig Rücksicht auf Natur und Sicherheit zu nehmen. Der Tag dient dem Ankommen im Rhythmus der antarktischen Erkundung und der Vorbereitung auf die südlicheren Etappen.
Tag 7: Antarktische Halbinsel und historische Orte
In den kommenden Tagen rücken neben Landschaft und Tierwelt auch historische Spuren in den Fokus. Je nach Bedingungen können Orte wie Damoy Point mit seinen Hütten Teil des Programms sein. Gleichzeitig bleibt Raum für Beobachtungen in Buchten und entlang der Küsten, wo sich Tiere häufig in der Nähe des Wassers aufhalten. In Wilhelmina Bay wird beispielsweise oft nach Buckelwalen Ausschau gehalten. Die Ausfahrten mit dem Zodiac ermöglichen es, sich Eisformationen und Küstenlinien aus der Nähe zu erschließen, während Anlandungen Einblicke in die Topografie und die Lebensräume der Pinguine geben. Der genaue Ablauf bleibt bewusst flexibel, da Wetter, Wind und Eis die Tagesplanung in dieser Region stark beeinflussen.
Tag 8: Lemaire Kanal und südliche Breiten
Ein möglicher Höhepunkt dieser Etappe ist die Passage durch den Lemaire Kanal, der für seine engen Fahrwasser und die eindrucksvolle Kulisse aus steilen Flanken und Eis bekannt ist. Die Durchfahrt hängt von den Bedingungen ab, wird aber nach Möglichkeit in die Route integriert. Während der Erkundungen werden weiterhin Anlandungen und Zodiac Ausfahrten durchgeführt, um die Vielfalt der Küstenabschnitte zu erleben. Die Tierbeobachtungen bleiben ein ständiger Begleiter, wobei sich die Sichtungen je nach Ort und Tageszeit verändern können. Gleichzeitig rückt das Ziel der Reise näher: die Überquerung des antarktischen Polarkreises. Das Expeditionsteam informiert über die Bedeutung dieser geografischen Linie und über die Abläufe, sobald die Bedingungen eine Passage erlauben.
Tag 9: Überquerung des antarktischen Polarkreises
Wenn Wetter und Eis es zulassen, wird heute der antarktische Polarkreis bei 66 Grad 33 Süd überquert. Diese Passage ist ein seltenes Ereignis und markiert den südlichsten Punkt der Reise. An Bord wird der Moment in einer Tradition gefeiert, die an Seefahrerbräuche erinnert, ohne dass der Ablauf im Voraus vollständig verraten wird. Danach führt die Route weiter zu möglichen historischen und seltener besuchten Stationen, darunter auch ehemalige oder abgelegene Basen des British Survey, sofern ein Besuch sinnvoll und möglich ist. Im Anschluss beginnt die Rückkehr nach Norden. Auch an diesem Tag bleiben Ausfahrten und Anlandungen Teil des Programms, soweit die Bedingungen es erlauben, um die Zeit in den südlichen Breiten bestmöglich zu nutzen.
Tag 10: Antarktische Halbinsel auf dem Rückweg
Auf dem Weg nach Norden wird die Antarktische Halbinsel erneut intensiv erkundet. Die Region bietet eine Vielzahl an Buchten und bekannten Anlandestellen, die je nach Wetterlage und Eisverhältnissen ausgewählt werden. Das Schiff manövriert durch Kanäle und entlang zerklüfteter Küsten, in Gewässern, die für ihre Tierdichte bekannt sind. Pinguine, Robben und Wale können sowohl vom Deck als auch während Zodiac Ausfahrten beobachtet werden. Anlandungen ermöglichen es, Kolonien aus angemessener Distanz zu sehen und die Landschaft zu Fuß zu erfassen. Das Expeditionsteam achtet dabei auf einen ruhigen Ablauf und auf die Einhaltung der Regeln zum Schutz der sensiblen Umwelt.
Tag 11: Wissenschaftliche Stationen und Küstenlandschaften
Je nach Route ergeben sich gute Gelegenheiten, aktive wissenschaftliche Stationen zu besuchen oder historische Landeplätze anzusteuern. Solche Stopps geben Einblicke in die heutige Forschung und in die Geschichte der Erkundung der Antarktis. Zwischen den Landgängen bleibt Zeit für Fahrten durch landschaftlich markante Abschnitte, in denen Eisberge, Gletscherfronten und offene Wasserflächen ein wechselndes Bild erzeugen. Die Ausfahrten finden weiterhin in einem Rhythmus statt, der auf die Bedingungen abgestimmt ist. Auch an Bord werden Informationen vertieft, etwa zu Ökologie, Geologie und zu den Arten, die in diesen Breiten leben. So verbindet sich die praktische Erkundung mit Hintergrundwissen, ohne den Charakter einer Expedition zu verlieren.
Tag 12: Letzte Erkundungen in der Antarktis
Der letzte volle Tag im antarktischen Raum wird genutzt, um weitere Buchten, Kanäle oder Anlandestellen zu besuchen, sofern die Bedingungen dies zulassen. Oft ergeben sich gerade zum Ende einer Reise noch einmal besondere Licht und Wetterstimmungen, die die Landschaft klar konturieren. Tierbeobachtungen bleiben möglich, sowohl an Land als auch vom Wasser aus. Gleichzeitig beginnt an Bord die Vorbereitung auf die Rückfahrt: Ausrüstung wird geordnet, Informationen zur Ausschiffung werden geteilt, und das Expeditionsteam fasst die wichtigsten Eindrücke der vergangenen Tage zusammen. Am Abend richtet sich der Blick bereits nach Norden, während das Schiff Kurs auf die Drake Passage nimmt.
Tag 13: Drake Passage
Mit dem Verlassen der Antarktis beginnt die Rückfahrt über die Drake Passage. Das Bordleben verlagert sich wieder stärker in die Innenbereiche, wobei je nach Wetter weiterhin Zeit an Deck möglich ist. Vorträge, Gespräche und Auswertungen aus dem Citizen Science Programm können fortgesetzt werden, und viele nutzen die Seetage, um Notizen zu ordnen oder Fotos zu sichten. Beim erneuten Überqueren der Antarktischen Konvergenz verändern sich Temperatur und Seegang oft spürbar. Seevögel begleiten das Schiff auch auf dem Rückweg, und mit etwas Glück zeigen sich nochmals Meeressäuger in der Ferne. Der Tag dient dem Übergang zurück in die subantarktischen Gewässer.
Tag 14: Drake Passage und Abschluss an Bord
Der letzte Tag auf See steht im Zeichen des Abschlusses. Während das Schiff weiter Richtung Südamerika fährt, bleibt Zeit für letzte Beobachtungen und für den Austausch mit dem Expeditionsteam. Traditionell wird das Ende der Reise mit einer besonderen Bildpräsentation gewürdigt, die die wichtigsten Stationen und Begegnungen zusammenfasst. Dazu kommt ein gemeinsames Abschiedsessen, bei dem die Reise in ruhiger Atmosphäre ausklingt. Gleichzeitig werden organisatorische Hinweise für die Ankunft in Ushuaia gegeben, damit die Ausschiffung am nächsten Morgen reibungslos verläuft. Viele nutzen den Abend, um sich von Mitreisenden zu verabschieden und die letzten Stunden an Bord bewusst zu erleben.
Tag 15: Ausschiffung in Ushuaia
Am Morgen erreichen Sie Ushuaia und gehen von Bord. Nach der Ausschiffung können Sie je nach Flugplan direkt zum Flughafen weiterreisen, um nach Buenos Aires zu fliegen, oder Ihren Aufenthalt in Ushuaia individuell verlängern. Mit dem Ende der Ausschiffung endet auch das Reisepaket.
Zusatzinformation Expeditionsreisen: Der dargestellte Reiseverlauf sowie die genannte Route dienen lediglich als Beispiel und können aufgrund von Wetter-, Eis- und Gezeitenbedingungen sowie aus Sicherheitsgründen jederzeit angepasst oder geändert werden. Bestimmte Anlandungen, Orte oder Routenabschnitte können daher nicht garantiert werden. Der Kapitän und die Expeditionsleitung entscheiden vor Ort über Route, Anlandungen und Tagesprogramm. Wildtiersichtungen können ebenfalls nicht garantiert werden. Anlandungen und Zodiacfahrten sind abhängig von lokalen Bedingungen und behördlichen Vorgaben. Zusatzaktivitäten haben stark begrenzte Plätze; wir empfehlen eine frühzeitige Vorabbuchung Wochen oder Monate vor der Reise, da diese zum Reisezeitpunkt ausgebucht sein können; ihre Durchführung hängt von Wetter-, Eis- und Sicherheitsbedingungen sowie von der Teilnehmerzahl ab. Polarregionen sind abgelegene und dynamische Naturräume, daher können Programmänderungen oder Verzögerungen auftreten.
Diese Bilder zeigen allgemeine Impressionen des Partners und der Umgebung vor Ort. Die ausgewählte Tour kann von diesen Bildern abweichen.
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